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31.05.1991 - 

Telekommunikation erweitert

DV-Bereich von PKI strebt noch 1991 Kostendeckung an

NÜRNBERG (vwd) - Mit Kurs auf den Break-even-Point im Bereich Bürokommunikation steuert nach eigenen Angaben die Philips Kommunikations Industrie AG (PKI), Nürnberg. Noch in diesem Jahr will die deutsche DV-Tochter von Philips, so ihr Vorstandsvorsitzender Manfred Conrad, die umstrukturierten Computeraktivitäten wieder kostendekkend betreiben.

Wie PKI auf der Aktionärsversammlung bekanntgab, entfielen von 1,86 Milliarden Mark Gesamtumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr knapp 39 Prozent auf das BK-Geschäft, gut 61 Prozent seien mit den Telekommunikations-Aktivitäten generiert worden. Die Umstrukturierung des Computerbereiches wird nach Conrads Worten langfristige Erfolge bringen.

Kritik handelte sich der PKIVorstand für seine Aktienpolitik ein. Zum einen wurde moniert, daß eine Sonderausschüttung erst jetzt durch die Auflösung von Rücklagen ermöglicht wurde.

Zum anderen argwöhnte ein Kleinaktionär, Philips habe Insiderinformationen über angeblich unlimitierte Kaufaufträge zurückgehalten, um die Akzeptanz des Abfind(...)gsangebotes für

PKI-Aktionä(...) (500 Mark pro Aktie) nicht (...) (...)ntergraben. Eigentlich, so der private Investor, hätte der(...)ndel mit PKI-Papieren zu dem fraglichen Zeitpunkt ausgesetzt werden müssen.

Die Übernahme des Fernmeldewerkes Bautzen im April PKI wird hier digitale Übertragungssysteme fertigen - war Anlaß zu Nachfragen der Teilhaber nach den mit der Treuhandanstalt ausgehandelten Bedingungen des Deals.

Aufwendungen von 20 Millionen Mark

Wie der Vorstand mitteilte, werden vereinbarungsgemäß Investitionsaufwendungen von mindestens 20 Millionen Mark anfallen, wovon bereits 18 Millionen investiert worden sein; bis Ende 1992 sollen weitere neuen Millionen Mark folgen.

Außerdem ist PKI nach eigener Darstellung verpflichtet, die Entwicklungsabteilung des Werkes sowie für mindestens drei Jahre 350 der alten Arbeitsplätze zu erhalten; langfristig plane man einen Beschäftigungsstand von 450 Mitarbeitern.

Unterdessen wurde bekannt, daß der Eindhovener

Philips-Konzern die Montage-Aktivitäten seiner Bauelemente-Sparte in Leeuwarden und Heerlen mit insgesamt 350 Mitarbeitern mehrheitlich an die holländische Neways Electronics International NV veräußern, eine Minderheitsbeteiligung jedoch behalten wird.