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12.01.1990 - 

Organisatorische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse gefragt

DV-Cracks mit Branchenwissen können Gehaltsansprüche stellen

MÜNCHEN (CW/IDG) - Die Gehälter von außertariflich bezahlten IS-Managern und

-Entwicklern in der Bundesrepublik werden 1990 um vier bis sechs Prozent steigen. Das erwartet Heinz Tannert, Geschäftsführer der SCS-Personalberatung in Hamburg.

Informationstechnologische Entwicklungen stellen die Führungskräfte vor wachsende Aufgaben, konstatiert Tannert. So sei der Trend zur Vernetzung der Datenverarbeitung dafür verantwortlich, daß von Projektleitern und "Integratoren" zunehmend organisatorische und betriebswirtschaftliche Fähigkeiten erwartet würden Auch Expertensysteme erforderten bereichsübergreifende, gleichwohl aber branchenspezifische Zusatzkenntnisse. Diese Leistungen müßten bezahlt werden.

Tannert distanzierte sich von "auf die Kommastelle genauen" Voraussagen, wie sie zu Jahresbeginn in einer Studie der amerikanischen Robert Half International für den US-Arbeitsmarkt gemacht wurden. Das kalifornische Marktforschungsunternehmen erwartet für Senior Project Managers um durchschnittlich 7,2 Prozent höhere Gehälter als 1989; IS-Directors und System Analysts würden der Studie zufolge in diesem Jahr 4,8 und 4,5 Prozent mehr verdienen. Programmierern und Systemoperatoren, hierzulande meist tariflich entlohnt, stellt Robert Half 2,6 beziehungsweise 4,3 Prozent mehr als im vergangenen Jahr in Aussicht.

Auch die Half-Studie sieht den technischen Fortschritt als Triebfeder höherer Gehälter. Gleichzeitig, so Robert-Half-Chairman Max Messmer, sei der technische Fortschritt dafür verantwortlich, daß die Gehaltsfaktoren Dienstalter und Berufserfahrung an Bedeutung verlören da ständig Maßnahmen zur aufbauenden Qualifizierung erforderlich würden. +