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13.10.1989 - 

Software-Strategie in Unternehmen

DV-Investitionen gehören zu den Managementaufgaben

MÜNCHEN (pi) - Die Software-Beschaffung wird für die meisten Unternehmen immer wichtiger. Gleichzeitig aber stellt sie ein schwer zu kalkulierendes Risiko dar. Ausgehend von dieser Situation versucht der kürzlich veröffentlichte Bericht "Software-Strategie" der Butler Cox GmbH, München, Hinweise für eine langfristige Unternehmenspolitik im Software-Bereich zu geben.

Die Untersuchung hält fest, daß die Wahl der richtigen Strategie für Investitionen in neue Software sowie das Management der existierenden Software-Basis wesentliche Ziele darstellen. Doch die unternehmensweite Bedeutung von Software werde nach wie vor unterschätzt.

So wird kritisiert, daß viele Systemabteilungen immer noch ihre Software-Ziele in technischen Begriffen festlegen, anstatt sie so an den Unternehmenszielen orientieren, wie sie sich in den Fachbereichen darstellen. "Der wahre Bedarf für eine Software-Strategie", so Andrew Miller, Verfasser des Berichts, "liegt in der Bereitstellung administrativer Unterstützung".

Die DV-Anwendungen haben sich laut Miller inzwischen fest in die betrieblichen Alltagsabläufe integriert. Daher werde es immer wichtiger, daß sie die Geschäftsvorgänge nachvollziehen und abbilden können. Darüber hinaus werde sowohl von der Software als auch von den Systemabteilungen verlangt, auf betriebliche Veränderungen und neue Anforderungen immer rascher eingehen zu können.

Neben diesen allgemeinen Erkenntnissen versucht der Bericht, Hinweise für die Erstellung einer langfristigen Software-Strategie zu geben. So enthält er eine Checkliste, die es dem Management ermöglichen soll, die Effektivität der bereits installierten Anwendungen abzuschätzen.

Außerdem werden die Themen Software-Migration und Festlegung von Standards behandelt. Die Ergebnisse der Untersuchung beruhen auf Interviews mit Anwendern, Software-Anbietern und mit Vertretern von Standardisierungs-Organisationen.