Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

25.09.1992 - 

Ministerin legt Studie zu Medienberufen vor

DV-Know-how eröffnet ganz neue berufliche Perspektiven

KÖLN (CW) - Ausgezeichnete Berufschancen durch den Einsatz neuer Medientechniken, etwa im Bereich Computeranimations-Design, erwartet Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Anke Brunn für zukünftige Medienarbeiter.

Anläßlich der Kölner Messe Photokina stellte die Ministerin die Studie "Medienberufe in Nordrhein Westfalen - Qualifikationsprofile und Qualifikationsbedarf 1990 bis 1999" vor, die vom Institut für angewandte Sozialwissenschaften (Infas), Bad Godesberg, erstellt wurde.

Über die Hälfte der 400 befragten Unternehmen gab an, in nächster Zeit expandieren zu wollen, also auch zusätzliches Personal einzustellen. Gute Berufschancen hätten nach Auffassung der Ministerin qualifizierte und zugleich multifunktional einsetzbare Mitarbeiter. Die Studie führt 50 Medienberufe mit dem jeweiligen Berufsprofil und den Ausbildungsmöglichkeiten an.

Die zunehmende Technisierung dieser Berufe hat laut Untersuchung zum Entstehen neuer Berufsbilder geführt, die gute DV-Kenntnisse voraussetzen. So bieten einige Hochschulen wie Bielefeld, Köln und Münster einen Studiengang zum Computeranimations-Designer an. Dank Multimedia werde die Computerisierung weiter Einzug in die Medien halten, meint Infas-Projektleiter Lutz Michel.

Zur inhaltlichen Verbesserung des Hochschulangebotes habe Infas eine Reihe von Vorschlägen gemacht, berichtete die Wissenschaftsministerin. Dazu gehöre die Erhöhung des Praxisanteils am Studium, der verstärkte Einsatz von Dozenten aus der Praxis und die Bildung von Netzwerken zwischen einzelnen Hochschulen, um die Kommunikation zu verbessern.