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29.07.1988 - 

DV-Konzern als reuiger Sünder im Pentagon-Skandal:

DV-Konzern als reuiger Sünder im Pentagon-Skandal:

WASHINGTON (IDG) - Während sich noch eine Untersuchung mit der Rolle der Unisys Corp. im Pentagon-Korruptionsskandal befaßt, ist das Computerunternehmen jetzt in den Blickpunkt einer zweiten staatlichen Untersuchung geraten.

Dabei geht es um Millionen angeblich zuviel, berechneter Dollar im Zusammenhang mit Computerprojekten für das U.S. Army Information Systems Command in Fort Huachuca im Bundesstaat Arizona. Aus Washingtoner Regierungskreisen verlautete, die ungerechtfertigten

Mehrkosten könnten bis zu zehn Millionen Dollar betragen; wie hoch der Schaden genau ist, können die Beamten bisher nicht sagen.

Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" bemüht sich jetzt das Management von Unisys, durch ein kooperatives Verhalten gegenüber den Behörden den Schaden zu vermindern. Allerdings behauptet der Konzern, der fragliche Auftrag habe insgesamt lediglich einen Wert von acht Millionen Dollar gehabt, und die strittigen Mehrkosten könnten nicht mehr als 250 000 Dollar betragen haben.

Die Reue dürfte handfeste wirtschaftliche Gründe haben: Rüstungseinnahmen stellen, so das "Journal", etwa ein Viertel des Geschäfts von Unisys. Im ersten Halbjahr verbuchte Unisys einen Umsatz von 4,76 (Vorjahr: 4,69) Milliarden Dollar. Ungeachtet der stagnierenden Verkaufszahlen verbesserte sich der Reingewinn um 35 Prozent auf 311,6 Millionen Dollar.