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14.06.1985 - 

Exporterlöse stiegen schneller als der Inlandsabsatz

DV-Mark: Japaner drängen nach draußen

TOKIO (CW) - Die japanische Computerindustrie hat 1984 ein höheres Wachstum vorgelegt als im Vorjahr. Die Umsätze der zehn größten Hersteller erhöhten sich um durchschnittlich 24,2 (1983: 22,6) Prozent auf umgerechnet 14,73 Milliarden Dollar.

Nummer eins am japanischen Markt war Fujitsu Ltd., deren Umsatzerlöse insgesamt um 23,5 (22,9) Prozent auf 3,47 Milliarden Dollar stiegen. Zu diesem Wachstum hätten insbesondere die mittleren und großen Mainframes der Serie M, aber auch die kleineren Mainframes der

K-Serie beigetragen. IBM Japan, am Inlandsmarkt lediglich auf dem dritten Platz, setzte einschließlich ihrer Exporte 3,1 Milliarden Dollar (plus 20,9 nach plus 20,6 Prozent) um und belegte damit vor NEC den zweiten Platz. NEC setzte mit 2,128 Milliarden Dollar 18 (17,5) Prozent mehr um als im Vorjahr.

In der Rangliste der Exporteure führte IBM Japan das Feld vor Fujitsu Hitachi und NEC an. Diese Entwicklung wurde in erster Linie von Lieferungen an andere IBM-Tochtergesellschaften getragen. Am japanischen Markt legte Big Blue lediglich 17 Prozent zu.

Mit Ausnahme von NEC wuchsen die Erlöse aus dem Exportgeschäft deutlich schneller als im Inland. Bei Mitsubishi Electric stiegen sie um 65 Prozent auf 132 Millionen, bei IBM Japan um 52,3 Prozent auf 892,8 Millionen, bei Fujitsu um 50,1 Prozent auf 681,6 Millionen und bei Hitachi um 48,1 Prozent auf 414,8 Millionen Dollar.