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08.02.1991 - 

Philips zieht sich aus Joint-venture zurück

DV-Service-Anbieter Origin gehört schon bald ganz zu BSO

UTRECHT/EINDHOVEN (bk) - Früher als erwartet wird die niederländische Software-Gruppe BSO den 50-Prozent-Anteil von Philips an der gemeinsam gehaltenen Origin-Gruppe erwerben. Bereits ZUM 1. April 1991 soll die Transaktion abgeschlossen sein.

Als BSO und Philips im April 1990 im niederländischen Veldhoven das DV-Service-Unternehmen Origin Technology in Business Holding aus der Taufe hoben, war Bestandteil des Vertrages, daß sich der zu 50 Prozent beteiligte Eindhovener Elektronikkonzern bis spätestens Ende 1993 aus dem Joint-venture zurückzuziehen habe. Im Gegenzug, so die Vereinbarung, sollte Philips die bisherige 15-Prozent-Beteiligung an BSO aufstocken.

Nun haben beide Unternehmen die Transaktion bereits in die Wege geleitet. Bis zum 1. April 1991, dem vertraglich

festgelegten frühesten Zeitpunkt der Anteilsübertragung, will die Unrechter Softwaregesellschaft die gesamte Philips-Beteiligung an Origin übernehmen. Der Elektronikriese wird als Gegenleistung bis zum 1. April 1992 seine Anteile an BSO auf 32 Prozent erhöhen und in den zwei folgenden Jahren zusätzliche kleinere Anteile erhalten. Wie verlautete, werde sich die endgültige Philips-Beteiligung an BSO bei rund 37 Prozent einpendeln.

Erläutert Wolfgang Komenda, Geschäftsführer der deutschen Origin-Tochter in Hamburg, das rasche Handeln: "BSO will in der Origin-Gruppe freier entscheiden können, zum Beispiel bei geplanten Umorganisationen." So denke man der. zeit über eine Neuaufstellung der BSO Niederlande und Origin Niederlande nach. Obwohl beide Unternehmen sich im niederländischen Markt in ihren Aktivitäten nicht überschneiden, habe man bei den Kunden doch eine leichte Verwirrung festgestellt. Wenn zwei Unternehmen mit der gleichen Mutter im gleichen Land und teilweise noch in den gleichen Städten akquirieren und Projekte machen wollen, tut sich der Kunde mit der Entscheidung schwer, mit wem er zusammenarbeiten soll. Deshalb sollen beide Unternehmen so bald wie möglich zusammengefaßt und von einem Management geleitet werden."