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11.12.1987 - 

IW analysiert Wachstumsträger der deutschen Wirtschaft:

DV treibt Dienstleistungen nach vorn

KÖLN (CW) - Aufgrund der rasanten Entwicklung in der Datenverarbeitung bestimmen die Dienstleistungen das gesamtwirtschaftliche Wachstumstempo. So soll diese Sparte 1986 mit 1045 Milliarden Mark gut 55 Prozent zur gesamten Bruttowertschöpfung in der bundesdeutschen Volkswirtschaft beigetragen haben. Im Jahr 1960 seien es nur 41 Prozent gewesen, erklärt das Institut der Deutschen Wirtschaft IW).

Ein weiteres Ergebnis der IW-Analyse "Wachstum durch Dienstleistungen" besagt, daß auch die Beschäftigtenzahl in diesem Bereich ein Plus zu verzeichnen hat. Arbeiteten 1960 nur rund zehn Millionen Menschen in Dienstleistungsberufen, waren es 26 Jahre später schon vier Millionen mehr. In anderen Wirtschaftszweigen lief der Trend indes genau entgegengesetzt. Den enormen Aufschwung der Dienstleistungsbranche führt das Institut vor allem auf die rasante Entwicklung in der Datenverarbeitung zurück. Das höchste Wachstumstempo erreichten die Bereiche Banken und Versicherungen und "sonstige Dienstleistungsunternehmen", darunter produktionsbezogene Leistungen wie Beratung, Leasing und Software-Herstellung. Die Kölner Autoren zählen Dienste wie Projektmanagement, Software-Engineering, Service, Mitarbeiterschulung und Dokumentation ebenfalls dazu. Auch im Konsumbereich sorgten neue Techniken wie etwa die Verkabelung für ein wachsendes Angebot. Demgegenüber halte sich der Staat seit einigen Jahren aufgrund der knappen Finanzdecke bei seinem Dienstleistungsangebot eher zurück.