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25.06.1993

DV-Verguetung orientiert sich selten am Tarif CW initiiert erste Gehaltsstudie fuer ostdeutsche DV-Spezialisten

Die Tarifgehaelter fuer DV-Spezialisten sind meilenweit von der Verguetungsrealitaet entfernt. Allerdings gibt es fuer manche Taetigkeitsfelder ueberhaupt keine Tarifvorgaben. Ueber die Hoehe des Einkommens entscheidet letztendlich der Marktwert - dieser haengt von vielen Faktoren ab.

In den neuen Bundeslaendern ist die Arbeitsmarkt-Situation fuer DV- Spezialisten noch eine andere als im Westen. Waehrend sich die Nachfrage nach DV-Fachkraeften in den westlichen Bundeslaendern nach dem Boom der letzten Jahre nun auf ein normales Mass einpendelt, wie wir es von anderen Wirtschaftszweigen her kennen, muss sich der Arbeitsmarkt in Ostdeutschland erst aufbauen. Die CW will deshalb in Zusammenarbeit mit der Hamburger Personalberatung r & p Management Consulting die Gehaltsentwicklung in den neuen Bundeslaendern darstellen und kommentieren.

Wer an der Fragebogenaktion (Seite 52) teilnimmt, erfaehrt, welche Gehaltsforderungen er stellen kann. Er erhaelt schriftlich die Auswertung. Ferner werden wir ausserdem regelmaessig anzeigen, was sich auf dem DV-Personalmarkt abspielt.

Pauschale Aussagen treffen nicht den Punkt, deshalb geht die Studie detailliert auf die einzelnen Faktoren ein, die die Hoehe des Gehalts beeinflussen. Um das Thema so umfassend wie moeglich zu behandeln, wuenschen wir uns natuerlich, dass sich zahlreiche ostdeutsche DV-Experten an dieser Aktion beteiligen. Der Teilnehmer erfaehrt anhand des Ergebnisses seinen

Marktwert, also wieviel er mit seiner Qualifikation, seiner Erfahrung, seinem Wissen etc. verdienen muesste.

Ob Ost oder West: Datenverarbeiter wollen zu Recht wissen, wie sich zum Beispiel Unix-Wissen oder Netz-Management-Kenntnisse auf ihr Gehalt auswirken, oder ob es sich noch lohnt, Weiterbildungskurse fuer die Grossrechner-Welt zu besuchen. Genauso sind DV-Chefs brennend daran interessiert, wieviel nun die Spezialisten kosten.

So hat sich bei einer von der COMPUTERWOCHE durchgefuehrten Verguetungsanalyse fuer Westdeutschland herausgestellt, dass die Arbeitsplaetze im Dienstleistungssektor - vom Beratungsunternehmen bis zur Bank - hoeher dotiert und sicherer sind als in anderen Wirtschaftsbereichen. Aber auch innovative Anwender in der Fertigungsindustrie zahlen in der alten Bundesrepublik gut. Am unteren Ende der Skala stehen klassische Branchen wie Bau und Chemie sowie Energieversorger oder der Transport- und Verkehrssektor.

Auch wenn Unix als Synonym fuer offene Systeme im kommerziellen Bereich erst langsam in Fahrt kommt: Die Gehaelter der Unix- Spezialisten zeigen, dass sie den Unternehmen wichtig sind. Unix- Manager zaehlen mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 104 100 Mark (Maximalgehalt 136 400 Mark) zu den Topverdienern der Branche. Auch der Unix-Systemprogrammierer braucht sich mit durchschnittlich 96 200 Mark (Spitzengehalt 132 400 Marknicht zu verstecken.

Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundeslaendern sind vermutlich bei

AS/400-Experten zu erwarten, da die proprietaere Midrange-Maschine der IBM in der ehemaligen DDR besonders beliebt ist, was sich auf die Nachfrage nach AS/400-Fachleuten auswirken koennte. Der COMPUTERWOCHE-Analyse zufolge erhielten AS/400-Profis vor etwa vier Jahren fast jedes Gehalt gezahlt, muessen jetzt aber kleinere Broetchen backen, nachdem sich der Markt in den alten Bundeslaendern eingependelt hat.

Die Studie soll nun die besonderen Umstaende fuer DV-Spezialisten in den neuen Bundeslaendern beruecksichtigen, da die Gehaelter im allgemeinen noch niedriger liegen und ausserdem die industrielle Infrastruktur mit privatwirtschaftlichen grossen und mittelstaendischen Unternehmen noch nicht entwickelt ist. So koennen DV-Profis ihren Marktwert ermitteln und mit den Durchschnittsgehaeltern im Westen vergleichen. Einzige Voraussetzung: Sie fuellen unseren Fragebogen aus und schicken ihn mit einem Verrechnungsscheck oder einer Abbuchungsgenehmigung in Hoehe von 25,- Mark (fuer die Bearbeitung und Zusendung der Ergebnisse) an r & p Management Consulting, Abt. Verguetungsanalysen, Schnackenburgallee 15, 2000 Hamburg 54, Telefon: 0 40/8 51 39 25, Telefax: 0 40/8 51 39 28.