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10.08.1979

DV-Verträge aus der Praxis für der Praxis

10.08.1979

Folge 40

5. Der AN ist verpflichtet, diejenigen Einheiten, die er bei Vertragsschluß zu dem Typ der Kaufsache als Erweiterungen anbietet, drei Jahre lang von der Abnahme an anzubieten.

°17 Vereinbarte Kompatibilität

1. Wird vereinbart, daß die Kaufsache mit Einheiten anderer Lieferanten zusammenwirken soll, so gilt ° 9 mit der Maßgabe, daß hinsichtlich der Vertragsstrafe der AN den AG so zu stellen hat, als ober das gesamte System verkauft hätte.

2. Änderungen, die der AN nachträglich an der Kaufsache vornimmt, dürfen das Zusammenwirken nicht beeinträchtigen.

°18 Datenträger, Zubehör

Die vom AG verwendeten Datenträger und Zubehörteile müssen den Vereinbarungen entsprechen. Der AN berät den AG in allen Fragen, die im Zusammenhang mit der Beschaffung von Datenträgern und Zubehör auftreten.

° 19 Umsetzung der Kaufsache

1. Eine Umsetzung der Kaufsache innerhalb der Bundesrepublik Deutschland einschließlich Berlin (West) ist zulässig. Soweit sie nach Bauart und Konstruktion der Kaufsache ohne technischen Aufwand durchgeführt werden kann, bedarf sie lediglich der rechtzeitigen Anzeige Andernfalls ist der AN berechtigt und verpflichtet, die Umsetzung durchzuführen.

° 18 gilt entsprechend

2. Der AG ist im Falle der Beendigung des Nutzungsrechts verpflichtet, sämtliche Kopien der überlassenen Programme sowie alle Programmunterlagen zu vernichten. Er teilt dies dem AN spätestens 14 Tage nach Beendigung des Nutzungsrechts mit. Der AG ist berechtigt, eine Kopie sowie die dazu gehörenden Unterlagen für Prüf- und Archivzwecke zu behalten.

° 20 Spätere Wartung der Kaufsache

1. Der AN ist verpflichtet, auf Verlangen des AG die Kaufsache nach Ablauf der Gewährleistungsfrist zu warten.

Einem derartigen Wartungsvertrag werden die Vertragsbedingungen für die Wartung von EDV-Systemen und für die Pflege von Programmen zugrundegelegt.

2. Der AN ist verpflichtet, Material und Personal für die Wartung sieben Jahre lang von der Abnahme an vorzuhalten.

3. Der AG kann auch später noch die Übernahme der Wartung verlangen. In diesem Fall kann der AN die Kaufsache auf Kosten des AN auf ihren Zustand untersuchen. Er kann die Übernahme der Wartung von der Überholung der Kaufsache auf Kosten des AG abhängig machen.

° 21 Datenschutz, Geheimhaltung

1. Der AN ist verpflichtet dafür zu sorgen, daß alle Personen, die von ihm mit der Bearbeitung dieses Auftrags betraut sind, das Bundesdatenschutzgesetz kennen und beachten und auch sonstige Informationen, soweit sie nicht offenkundig sind, nicht an Dritte weitergeben oder sonst verwerten.

2. Beide Parteien sind verpflichtet, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten Kenntnisse von Geschäftsgeheimnissen vertraulich zu behandeln.

3. Nicht unter die vorstehenden Verpflichtungen der Vertragsparteien fallen nicht geschützte Ideen, Konzeptionen, Erfahrungen und sonstige Techniken, die sich aus Anlaß der Vertragserfüllung ergeben und sich ausschließlich auf die Datenverarbeitung beziehen.

° 22 Schriftform, Gerichtsstand

1. Der Vertrag und seine Änderungen bedürfen der Schriftform.

2. Ausschließlicher Gerichtsstand ist soweit gesetzlich wirksam der Sitz der beklagten Partei.

Tagebuch für die Funktionsprüfung

Ausfallzeiten während der Funktionsprüfung müssen dokumentiert werden. Dies kann im Betriebsbuch formlos geschehen; man läuft dann Gefahr, nicht alle erforderlichen

Angaben festzuhalten.

Ein Formular kann die Dokumentation erleichtern. Das abgebildete Muster ist relativ umfassend. Es bezieht sich auf die Mindestverfügbarkeit des Systems. Für die Berechnung der Verfügbarkeit einzelner Geräte können die Zahlen bei Bedarf aus diesem Tagebuch über die Funktionsprüfung übernommen werden.

Man kann es vereinfachen:

- Block 4 über die Ursache kann fortgelassen werden. Er dient mehr der Information des Kunden, wo gegebenenfalls Schwachstellen liegen.

- Bei Block 5 bedarf es eines Hilfsfeldes nur bei größeren Systemen. Hier können sich eher einmal zwei Ausfälle überlappen, die zusammen rechnerisch eine höhere Ausfallzeit als 1 ergeben, was man sinnvollerweise ausschließen sollte. Beispiel: Ein Drucker fällt einen ganzen Tag = 8 Stunden aus (Ausfallfaktor zum Beispiel = 0,25), innerhalb dieser Zeit die Zentraleinheit drei Stunden (Ausfallfaktor = 1). Bei der Rechnung der Ausfallzeit des Druckers müssen die drei Stunden Totalausfall wegen des Ausfalls der Zentraleinheit von den acht Stunden abgezogen werden. (Es wird die Ausfallrate des Systems berechnet.) Wird daneben die Einzelverfügbarkeit dieses Druckers berechnet, werden diese drei Stunden nicht abgezogen.

Wird fortgesetzt