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28.07.2000 - 

Kein klares Bild vom Online-Geschäft

E-Business löst in Chefetagen Konfusion aus

MÜNCHEN (CW) - Nach einer aktuellen Studie herrscht in den Chefetagen vieler Unternehmen beträchtliche Verwirrung um den Begriff E-Business und dessen Bedeutung für Geschäftsstrategien, Produkte und Dienstleistungen.

Trotz des momentanen Hypes und der zunehmenden Investitionen ihrer Unternehmen in das Geschäft übers Web empfinden lediglich vier Prozent der Firmenchefs E-Business als ihre derzeit größte Herausforderung. Das ergab eine aktuelle Umfrage des US-Beratungsunternehmens A.T. Kearney, das insgesamt 251 Führungskräfte aus 26 Ländern und zehn Industriebereichen interviewte. 57 Prozent der Umfrageteilnehmer bestätigen immerhin, dass das Internet ihre Art, Geschäfte zu führen, verändert hat. Und fast drei Viertel (72 Prozent) der Topmanager geben an, ihre Unternehmen seien mehr oder weniger aktiv auf der Suche nach der geeigneten E-Business-Strategie oder bereits voll auf Internet-Kurs.

Nordamerikanische Unternehmen scheinen sich in Sachen E-Business am stärksten zu engagieren: Während dort 81 Prozent der befragten CEOs ihren Unternehmen ein hohes Maß an E-Business-Aktivitäten attestieren, sind es in Europa 72 und in Asien sowie Zentral- und Südamerika nur jeweils 65 Prozent.

Nach Angaben von A.T. Kearney erkennen die Firmenchefs zwar die Bedeutung der Geschäftsabwicklung übers Web für den künftigen Erfolg ihrer Unternehmen, sehen im E-Business jedoch nicht das alleinige Erfolgskriterium.

Ein weiteres überraschendes Studienergebnis: Trotz des aktuellen Booms an Business-to-Business-Marktplätzen äußerten nicht einmal die Hälfte (44 Prozent) der Umfrageteilnehmer die Absicht, sich in diesem Bereich ernsthaft zu engagieren.