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03.12.1999 - 

Befragung deutscher IT-Manager zeigt Trends auf

E-Commerce in allen Branchen wichtig

MÜNCHEN (CW) - Ob Fertigungs- oder Konsumgüterindustrie, Handel, Banken oder Versicherungen - für die Mehrzahl der deutschen IT-Manager sind Internet und E-Commerce derzeit die heißesten Themen. Das belegt eine Studie der Pisacane Information Services GmbH, Köln.

Die IT-Manager in den Versicherungen haben die üppigsten Budgets zur Verfügung. Durchschnittlich 1,6 Prozent ihrer Beitragseinnahmen verwenden die Assekuranzunternehmen für die informationstechnische Unterstützung ihres Geschäfts. Auch die IT-Abteilungen sind dort relativ gut besetzt. Auf einen Spezialisten kommen nur 23 Anwender-Arbeitsplätze.

Da könnten die IT-Mitarbeiter der anderen Branchen direkt neidisch werden. Sie müssen jeweils 33 (Handel) bis 36 (Fertigungsindustrie) User-Installationen betreuen. Und ihre Budgets betragen im günstigsten Fall 0,1 Prozent (Fertigung), im ungünstigsten 4,1 Promille (Handel) vom Umsatz.

Ergebnisse wie diese erhielt das Kölner Marktforschungsunternehmen Pisacane Information Services, als es im Juni dieses Jahres die IT-Verantwortlichen von 5000 deutschen Unternehmen befragte. Mit 130 auswertbaren Fragebögen darf sich die Studie nicht als repräsentativ bezeichnen. Aber zumindest für die Branchen Fertigung (59 Antworten) und Konsumgüter (29) ist die statistische Basis breit genug, um einen generellen Trend aufzuzeigen.

In diesen beiden Sektoren arbeiten rund 90 Prozent der Unternehmen bereits mit bereichsübergreifender Standardsoftware, hauptsächlich mit SAP R/3. Bei Versicherungen (71 Prozent), Banken (59 Prozent) und Handelsorganisationen (44 Prozent) fällt dieser Anteil deutlich geringer aus.

Überwiegend positiv steht die Mehrzahl (61 Prozent) der befragten IT-Manager dem Thema Outsourcing gegenüber. Allerdings äußerten 78 Prozent die Ansicht, sie könnten alle wesentlichen IT-Aufgaben im eigenen Haus lösen.

Zudem wollen sich die potentiellen Outsourcing-Kunden keineswegs auf lange Sicht festlegen. 47 Prozent bevorzugen kurze Vertragslaufzeiten von bis zu zwei Jahren. Nur drei von 20 fühlen sich wohl, wenn sie sich auf mehr als vier Jahre an einen IT-Dienstleister binden.

Die Gebiete, auf denen die IT-Experten am ehesten einer Auslagerung zustimmen, sind PC-Installationen und Wide-Area-Netze. Geringes Interesse besteht hingegen am Outsourcing kompletter Geschäftsprozesse.

Nach Ansicht aller IT-Manager heißen die wichtigsten Trends der Informationstechnik derzeit Internet-Technologie und E-Commerce. Ebenfalls ein großes Thema - zumindest in der Fertigungs- und der Konsumgüterindustrie - ist das Supply-Chain-Management. Eigenartigerweise sind die Unternehmen gegenwärtig aber vor allem mit der Einführung und/oder Erweiterung von SAP-Software beschäftigt.