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19.11.1999 - 

Clustering/Kommentar

E-Commerce treibt Cluster-Projekte

Das Internet hat alles verändert. Diese Formel klingt mittlerweile schon etwas abgedroschen. Trotzdem gilt der Satz auch und gerade für Server-Verbünde, die Unternehmen aus Gründen der höheren Verfügbarkeit oder zur Steigerung der Rechenleistung installieren. In vielen E-Commerce-Projekten mit stetig wachsenden Transaktionsmengen wird der unterbrechungsfreie IT-Betrieb zu einer zentralen Forderung. In Clustern organisierte Web-Farmen sind für diese Aufgaben prädestiniert. Nicht nur klassische Content-Anbieter, sondern in zunehmendem Maße auch Application-Service-Provider (ASP) gehören zu den typischen Anwendern.

Doch es sind nicht nur E-Commerce-Projekte, die die Bedeutung von Server-Verbünden antreiben. Die Installation von Clustern oder Cluster-ähnlichen Systemen wird durch den Einsatz kostengünstiger Standardkomponenten - etwa Intels Vier-Wege-Boards - auch attraktiver. Ein Rechnerverbund des Advanced Cluster Consortium (AC3?) mit 64 Servern und 256 Pentium-III-CPUs unter Windows NT schlägt beispielsweise mit rund drei Millionen Dollar zu Buche. Das ist ein Bruchteil dessen, was typische Supercomputer dieser Leistungsklasse kosten. Die engere Verzahnung von Cluster-Funktionen mit dem Betriebsysstem erleichtert zudem die immer noch aufwendige Installation und Verwaltung von Server-Gruppen. Auch wenn Microsoft mit seinem Clustering-Konzept noch einiges an Entwicklungsarbeit vor sich hat (siehe Seite 57), ist doch abzusehen, daß Rechnerverbünde unter dem Microsoft-System zunehmend ihren Platz in den Unternehmen finden werden. Eine Bedrohung könnte dem Softwarekonzern in diesem Segment mittelfristig durch das Open-Source-Betriebssystem Linux (im Zusammenspiel mit dem Cluster-Konzept "Beowulf") erwachsen.