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28.04.2000 - 

E-Business/Kommentar

E-Fitness

Argumente für ein B-to-B-Engagement zu liefern dürfte angesichts der vielen Online-Marktplätze kaum schwer fallen, entstehen diese Gebilde doch in erster Linie, um Kosten zu sparen. Auf den ersten Blick halten sich die Investitionen für die Teilnehmer in Grenzen, denn schließlich müssen sie sich keine Webshop-Software zulegen und auf Marketing-Kampagnen, die auf ihr Online-Angebot aufmerksam machen, können sie ebenfalls verzichten. De facto verschaffen sich Kunden und Händler, Hersteller und Lieferanten Zugang zu einem Bazar: Sie können Produkte ersteigern, sich in Einkaufsgemeinschaften zusammenschließen und Ausschreibungen online platzieren.

Die meisten Nutzer wollen aber virtuelle Marktplätze nicht nur passiv besuchen, sondern ihre bestehende IT-Infrastruktur mit denen anderer Teilnehmer verknüpfen. Technisch lässt sich die Integration der Warenwirtschaftssysteme schultern. Viele Anbieter von Business-Software statten ihre Produkte mit Schnittstellen aus, und eine Reihe von Industriekonsortien, wie beispielsweise die von der IT-Branche ins Leben gerufene Allianz "Rosettanet", kümmern sich darum, allgemeine Standards zu entwerfen, die einen problemlosen Datenaustausch erlauben.

Allerdings kommen auf die Nutzer der virtuellen Bazare eine Vielzahl weiterer Aufgaben zu: Sie müssen ihre Warenwirtschaftssysteme fit machen für das E-Business, ihre internen Prozesse neu ordnen.

Noch herrscht Aufbruchstimmung, und die Anwender können aus einer Fülle an Internet-Marktplätzen auswählen. Im Augenblick versuchen die Betreiber der Online-Plattformen, möglichst viele Teilnehmer auf ihre Seite zu ziehen. Gelingen wird ihnen dies, indem sie das Vertrauen der Firmen gewinnen, etwa durch zuverlässige Datensicherheitsmaßnahmen, Branchen-Know-how sowie Hilfestellung bei der Integration der Geschäftsprozesse ihrer Klientel. fn