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E-Kataloge

09.06.2000

Die Administration der Kataloginhalte ist ein wesentliches Entscheidungskriterium für die Art, wie E-Procurement-Lösungen implementiert und eingesetzt werden. Laut Meta Group lassen sich vier Orte unterscheiden, an denen Bestellkataloge verwaltet werden:

- Beim Käufer: Der Katalog läuft auf einem Web-Server des Einkäufers und muss durch (regelmäßige) Updates der Anbieter mit Informationen versorgt werden. Dieser Ansatz räumt dem Kunden die größte Freiheit bei der Administration und Standardisierung seiner Kataloginformationen ein. Er entscheidet über die Anbieter und das Format der Informationen. Nachteile: Ständige Kontakte mit den Lieferanten kosten Zeit, außerdem müssen sich Einkaufsleiter aktuelle Daten in der Regel selbst beschaffen.

- Beim Softwareunternehmen: Ein Lieferant wird "eingeladen", seine Kataloginformationen dem Softwareanbieter zur Verfügung zu stellen. Datenformate werden dadurch standardisiert und die vergleichende Suche vereinfacht. Zudem entfällt die Pflicht für den Einkäufer, Updates zu organisieren. Nachteile: Der Einkäufer hat keine Kontrolle mehr über die Auswahl seiner Lieferanten. Er muss sich mit Katalogen begnügen, die ihm das Softwareunternehmen zur Verfügung stellt.

- Beim Drittanbieter: Firmen wie Aspect Development/ I2 oder Harbinger/Peregrine kümmern sich um die Erstellung elektronischer Kataloge. Wie bei Softwareunternehmen werden Lieferanten aufgefordert, ihre Daten zur Verfügung zu stellen. Allerdings kann sich der Drittanbieter ganz auf den Katalog konzentrieren und sieht ihn nicht nur als "Mehrwert" für die eigene E-Procurement-Software. Nachteile: Der Einkäufer hat ebenfalls keine Kontrolle über den Lieferanten-Pool.

- Beim Lieferanten: Hier stellt der Lieferant seine Kataloginformationen über die Website oder einen Commerce-Server zur Verfügung. Einkäufer erhalten Bestandsinformationen fast in Echtzeit, Probleme bei der Synchronisation gibt es nicht. Außerdem kann der Einkauf leichter festlegen, welche Mitarbeiter bei welchen Lieferanten bestellen können. Nachteile: Preisvergleiche über Kataloge verschiedener Anbieter sind aufwendig und umso schwieriger, wenn es keine standardisierten Datenformate gibt.