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24.10.2003 - 

Gute Perspektiven für Anbieter von Inhalten

E-Learning - wer macht das Geschäft?

MÜNCHEN (CW) - Wer Lerninhalte produziert, wird beim E-Learning-Geschäft in Europa die Nase vorne haben. Das meinen die Autoren der Studie "Perspectives for European E-Learning Businesses: Markets, Technologies and Strategies", die von der EU und dem E-Learning-Anbieter Efiport erstellt wurde.

Die Studie untersucht Perspektiven für E-Learning in Europa. Betrachtet werden Wachstumstrends, unterstützende Technologien sowie die wichtigsten Web-Lernmärkte. E-Learning wird maßgeblich zum Wachstum des Bildungsmarktes beitragen, sind die Autoren der Studie überzeugt. Es werde nicht klassische Bildungsprogramme ersetzen, sondern zusätzliche Dienstleistungen ermöglichen. Am effektivsten sei dabei, wenn es im Rahmen von "Blended Learning" andere Bildungsmethoden ergänzt.

Große Chancen im E-Learning-Markt sehen die Autoren für Unternehmen, die Inhalte anbieten und diese durch E-Learning-Konzepte und -Kanäle verbreiten. Sie erreichten so eine breitere Zielgruppe - sowohl geografisch als auch in der Zusammensetzung. Dabei steigere E-Learning nicht die Qualität des Lernens, doch es ermögliche eine größere Quantität und damit eine höhere Effizienz.

Auch Softwareherstellern, die Lernplattformen, Autoren-Tools und virtuelle Hochschulen entwickeln, bieten sich im E-Learning-Markt neue Chancen: Standards, mit denen Lehrinhalte und Lernplattformen einfacher zusammengeführt werden können, werden es billiger machen, Kurse für spezielle Zielgruppen und Nischenmärkte bereitzustellen.

Neue technische Entwicklungen können zeit- und ortsunabhängiges Lernen beschleunigen. Deshalb zählt die Studie neben LANs, E-Books, Streaming Video und interaktiven CD-ROMs vor allem Virtual Private Networks (VPN) sowie Wireless-Lösungen zu den Schlüsseltechniken für E-Learning. Sie dienen der Vermittlung von Lehrinhalten, fördern Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden und erleichtern die Verwaltung von Prüfungen.

Die Autoren der Studie erwarten unterschiedliche Wachstumsraten für Europa und die USA sowie für die verschiedenen Bildungsthemen: Während die USA den europäischen Ländern beim Einsatz von E-Learning in der Schule einen Schritt voraus sind, liegen sie im nicht-traditionellen Bildungsbereich, beispielsweise bei den Senioren gleichauf. In Europa differieren die Wachstumschancen je nach dem Stand der Technik und der inhaltlichen Angebote. Das höchste Potenzial haben dabei laut Untersuchung Schweden, Großbritannien und Dänemark, es folgen Frankreich, Deutschland, Irland und Spanien.

Die zwei große Wachstumsbereiche im E-Learning sind die Weiterbildung inklusive der zertifizierten Schulung sowie unternehmensinterne Seminare. Dabei wird der Trainingsmarkt vor allem von privaten Anbietern und klassischen Bildungsträgern wie Universitäten bedient. Am häufigsten werden IT-Themen vermittelt, danach folgen Sprachen und Softskills. Die Studie kann mit Nennung der ISBN 92-896-0215-5 unter vertrieb@bundesanzeiger.de bestellt werden. (hk)