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25.07.1997 - 

Integralis-Lösung scannt elektronische Post

E-Mail-Gefahr zwingt Firmen zum Handeln

Die in der Version 3.0 vorliegende Software für Windows NT besteht aus zwei Modulen, die zusammen die laut Hersteller größten Gefahrenquellen für Unternehmen abdecken. Der "Mailsweeper" kontrolliert den Inhalt von ein- und ausgehenden E-Mails, während sich das "Websweeper"-Modul um die Sicherheit von HTTP- und FTP-Datenübertragungen kümmert.

Mailsweeper scannt dabei alle elektronischen Nachrichten, indem es sie samt eventuell mitgeschickter Attachments in ihre Bestandteile zerlegt und danach an Inhaltsprüfer (beispielsweise Virenscanner) weiterleitet. E-Mails von bestimmten Quellen lassen sich auf Wunsch auch komplett blocken.

Websweeper funktioniert als Proxy-Server, der Datenübetragungen aus dem Internet online inhaltlich auf Viren, Makro-Bomben sowie potentiell schädliche Java-Applets beziehungsweise Active X Controls analysiert. Bei Verdacht auf Gefahr werden die Daten zur Quarantäne in eine geschützte Umgebung übertragen, bevor der Anwender das Risiko bemerkt. Anstelle der angeforderten Seiten erhält der Client eine entsprechende Information, daß die Netzsicherheit bedroht ist.

Java-Applets und Active X Controls führt das Programm zunächst ebenfalls in einer gesicherten Umgebung aus, um ihre Harmlosigkeit sicherzustellen. Erst wenn diese Prüfung erfolgt ist, werden die Module weitergeleitet.

Über die beschriebenen Möglichkeiten hinaus bietet Mimesweeper auch das Blockieren von Cookies (kleinen Text-Files, die Server über den Browser eines Anwenders auf dessen Festplatte speichern lassen). Obwohl von den "Keksen" keine direkte, aktive Gefahr ausgeht, ermöglichen sie doch das Sammeln von Daten über das Verhalten von Anwendern im Internet, was von vielen als Verletzung der Privatsphäre betrachtet wird.

Mailsweeper und Websweeper sind nach Angaben des Herstellers sowohl einzeln als auch zusammen erhältlich und unterstützen alle gängigen Web-Browser. Die Kombilösung Mimesweeper ist als 100-User-Lizenz für rund 5000 Mark zu haben.