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06.06.1997 - 

Komplizierte Verwaltung als Hauptursache

E-Mail-Systeme treiben Kosten in die Höhe

Besonders große Firmennetze mit heterogenen E-Mail-Systemen sind nach Meinung von Insidern geradezu prädestiniert, sich zu Groschengräbern im großen Stil zu entwickeln. Eine vor kurzem vorgestellte Studie der EMA zeigt, daß derzeit für einen Dol- lar 19 E-Mails gesendet werden können. Im Jahr 2000 wird der Studie zufolge derselbe Betrag nur noch 15 E-Mails möglich machen.

Anwender geben diesen Zahlen recht. So klagt ein Administrator eines US-amerikanischen Pharma-Konzerns, die Kosten für den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Messaging-Systeme wachsen ihm über den Kopf. Daher suche man jetzt nach einer zentralisierten Lösung, um der Entwicklung gegenzusteuern.

Auch Theresa Lawler, Messaging Analyst bei der amerikanischen Versicherung American Family Insurance, bestätigt die Kostenintensität Client-Server-basierter E-Mail-Systeme: "Mit unserem Mainframe-basierten System hat ein Administrator 1700 Mail-User betreut. Durch den Wechsel zu Lotus Domino brauchen wir einen Administrator pro 500 Anwender." Allerdings werde dies ausgeglichen durch die Möglichkeiten der Zusammenarbeit, die der Umstieg bringt.

Um der Kostenexplosion im Bereich Messaging entgegenzuwirken, empfehlen Experten, hochwertige Administrations-Tools einzusetzen, mit denen sich beispielsweise die Anwender eines E-Mail-Systemes fernverwalten lassen.

Ein weiterer Schritt ist dann, Standard-basiert zu arbeiten. Vor allem eine Umstellung auf IP-Protokolle könne die Cost of Ownership weiter dämpfen.