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19.04.2007

E-Mails sollen Metadaten erhalten

Die SNIA will das Speichern von unveränderlichen Inhalten standardisieren.

Eine neu gegründete Arbeitsgruppe der Storage Networking Industry Association (SNIA) will Standards entwickeln, die Anwender und Hersteller nutzen sollen, wenn sie Anwendungen programmieren, die unveränderliche Inhalte produzieren. Extensible Access Method (XAM) nennt sich der geplante Standard, der Anfang 2008 so weit gediehen sein soll, dass er dem American National Standards Institute (ANSI) zur Begutachtung vorgelegt werden kann. Zunächst sollen nur die Belange der E-Mail-Archivierung behandelt werden, da sie den Anwendern die größten Kopfschmerzen bereitet.

Gesetzliche Auflagen wachsen

Die elektronische Post ist nur der erste Schritt, denn gesetzliche Vorschriften erfordern zunehmend die unveränderbare Speicherung von Daten. Auch deshalb nimmt die Gesamtmenge solcher Daten (fixed content data) jährlich um 58 Prozent zu, wie die Marktforscher der Enterprise Strategy Group ausgerechnet haben.

"Wir versuchen jetzt, das Prinzip der Metadaten in den Speicherbereich zu bringen", beschreibt Jered Floyd, Co-Chairman von Snias Fixed Content Aware Storage (FCAS) Initiative. XAM soll es Anwendungen ermöglichen, nicht nur die bloßen Datenströme, sondern strukturierte Records zusammen mit standardisierten Metadatenfeldern zu speichern. Ein weiterer Vorteil von XAM liegt darin, dass die Daten über die Metadaten auch dann wiedergefunden werden können, wenn die Anwendung, aus der sie stammen, nicht mehr existiert.

Zudem ließen sich die XAM-Protokolle auch für einzelne Branchen maßschneidern, beispielsweise für Röntgenbilder im Medizinbereich. Im Prinzip liefert XAM genau das, was Anwender heute schon manuell erledigen: Sie legen die entsprechenden Daten dort ab, wo alle Informationen gespeichert sind, die nach Compliance-Regeln zu behandeln sind. (kk)