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30.07.2014 - 

KPN weiter unter Druck

E-Plus wächst vor dem Verkauf weiter

Die Fusion zwischen der deutschen Konzerntochter E-Plus und Telefonica Deutschland ist zwar unter Auflagen genehmigt, im operativen Geschäft hakt es beim niederländischen Telefonanbieter KPN aber nach wie vor.

Unter dem Strich verdoppelte der Konzern den Gewinn nur dank der Auflösung von Pensionsrückstellungen auf 349 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Den Haag mitteilte. Ohne diese wäre ein Verlust von 12 Millionen Euro angefallen. Fortschritte machte KPN dagegen bei Kostensenkungen und bei der Gewinnung von Vertragskunden. Die Aktie legte im frühen Handel fast vier Prozent zu, nachdem sie seit Anfang Juli fast ein Sechstel an Wert verloren hatte. Die Zahlen waren laut Experten besser als befürchtet.

KPN-Zentrale in Den Haag, Maanplein
KPN-Zentrale in Den Haag, Maanplein
Foto: KPN

Belastet wurde das Geschäft unter anderem von niedrigeren Erlösen: Der Umsatz fiel im zweiten Quartal im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um gut sieben Prozent auf 2 Milliarden Euro ab. Dabei rechnen die Niederländer das so gut wie verkaufte deutsche Mobilfunkgeschäft bereits heraus. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel deswegen und wegen auslaufender Ratenzahlungen für Mobilgeräte um fast ein Fünftel auf 633 Millionen Euro.

Flaggen vor der Zentrale von E-Plus in Düsseldorf
Flaggen vor der Zentrale von E-Plus in Düsseldorf
Foto: E-Plus

E-Plus allerdings wuchs weiter. Der Umsatz stieg wegen einer Umbuchung von Erlösen im Vorjahr zwar um lediglich gut ein Prozent auf 812 Millionen Euro - bereinigt um diesen Effekt hätte das Plus aber knapp fünf Prozent betragen, wie die Düsseldorfer selbst mitteilten. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 3,6 Prozent zurück auf 265 Millionen Euro. Im Vorjahr hatten Sondereffekte das Ebitda deutlich aufgebessert. Diese herausgerechnet wäre der operative Gewinn nach den Angaben um mehr als ein Viertel angewachsen. (dpa/tc)

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