Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

05.07.2002 - 

IT-Strategien

E-Procurement: Ende der Experimentierphase

MÜNCHEN (CW) - Auch wenn beim E-Procurement die Pionier- und Hypephase vorüber ist, zählt die elektronische Beschaffung aufgrund der vergleichsweise hohen Einsparpotenziale zu den wenigen IT-Bereichen, für die Finanzvorstände noch Geld auszugeben bereit sind.

Mit gut funktionierenden E-Procurement-Projekten lassen sich niedrigere Produkt- und Prozesskosten, Mitarbeiterreduzierung in den Einkaufsabteilungen und sogar geringere Lagerflächen erreichen. Das deshalb ungebremste Interesse der Anwender an der elektronischen Beschaffung zeigte auch die Fachmesse E-Procure 2002 in Nürnberg: Während andere IT-Messen gegen abnehmendes Interesse zu kämpfen haben, wartete die von der Nürnberger Messe in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) organisierte Veranstaltung mit deutlichen Zuwächsen auf.

Auf dem Kongress stellte unter anderem Bernhard Deppe, Leiter Corporate Purchase Management der Hella KG Hueck & Co., sein E-Procurement-Projekt vor. Der Manager ist bei dem Lippstädter Automobilzulieferer im Bereich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Dienstleistungen für ein jährliches Einkaufsvolumen von rund 41 Millionen Euro verantwortlich. Durch die Straffung der Abläufe bei der C-Teile-Beschaffung ist der Personalstand bei Hella von vorher 28 auf heute 14 Mitarbeiter gesunken. Für den Automobilzulieferer lohnt sich das E-Procurement nicht nur wegen niedrigerer Produktpreise, sondern vor allem aufgrund geringerer Prozesskosten. Diese entstehen durch den Wegfall einzelner Prozessschritte, beispielsweise aufwändige Genehmigungsverfahren, sowie die Automatisierung des Workflow.

Den Kongressbericht sowie weitere Anwenderbeispiele lesen Sie auf COMPUTERWOCHE online in der Rubrik "IT-Strategien", Hier erfahren Sie zum Beispiel, wie die Bardusch GmbH & Co., ein Anbieter von Miettextilien, die Wünsche ihrer Kunden nach E-Procurement erfüllt. Ein weiterer Artikel beschäftigt sich mit der Frage "Was tun, wenn das Einkaufsvolumen für eine E-Procurement-Lösung zu gering ist?" Recaro Aircraft Seating hat deshalb sein ERP-System an einen elektronischen Marktplatz angeflanscht. Auch so lassen sich Prozesskosten einsparen. (rg)