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30.08.2002 - 

IT-Strategien

E-Procurement - viel sparen mit wenig Aufwand?

MÜNCHEN (CW) - Die elektronische Abwicklung der Einkaufsfunktionen gilt als eine klassische Low-hanging Fruit. Deshalb boomt das Thema auch in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs.

Trotz vergleichsweise geringen Aufwands lässt sich, so die landläufige Ansicht, mit Hilfe der elektronischen Beschaffung viel Geld sparen - dank des Preisdrucks auf die Lieferanten und durch eine spürbare Verringerung der Prozesskosten. Doch der Erfolg von E-Procurement-Projekten ist kein Selbstläufer, sondern hängt von der Einkaufsstrategie des Unternehmens ab. "Wo bleibt der Return on Investment?" lautet die Frage. Eine Antwort versucht der gleichnamige Artikel im "IT-Strategien"-Bereich auf www.computerwoche.de zu geben.

Dort finden Sie auch aktuelle Einschätzungen des E-Procurement-Marktes. Beispielsweise stellt IDC-Berater Martin Haas die Frage, ob es sich hier möglicherweise um eine rare "Wachstumsbastion der IT-Branche" handelt. CW-Redakteur Robert Gammel hingegen hat einen Shakeout bei den externen Beschaffungsdienstleistern beobachtet: "Weniger Marktplätze machen mehr Umsatz". Immerhin sind die Unternehmen in zunehmendem Maße willens, die Versprechungen der E-Procurement-Anbieter beim Wort zu nehmen. Das belegt unter anderem ein Bericht von der diesjährigen "E-Procure"-Messe in Nürnberg "Das Ende der Experimentierphase".

Accenture-Manager Daniel Kautz bringt den "Faktor Mensch" in die E-Procurement-Diskussion ein. Er warnt davor, Geschäftsprozesse und technische Strukturen an den Einkäufern vorbeizuentwickeln.

Wie in der Rubrik IT-Strategien üblich, werden Marktspiegel und theoretische Beiträge durch Beispiele für erfolgreiche Implementierungen abgerundet. So können die CW-Online-Leser an den E-Procurement-Erfahrungen von drei Unternehmen teilhaben: Der Büroartikellieferant Corporate Express "erfüllt Kundenwünsche online". Das Geschäftsmodell von Bardusch besteht darin, Berufskleidung zu vermieten ("Der Blaumann kommt per E-Procurement"). Der Mineralölkonzern Shell & DEA schließlich versorgt seine Großkunden via Web mit maßgeschneiderten Produktverzeichnissen ("Procurement-Katalog als Kundenservice"). (qua)