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17.05.2002 - 

Vergütung des Managers empört Aktionäre

E-Trade-Boss gibt Millionen zurück

MÜNCHEN (CW) - Christos Cotsakos, Chief Executive Officer des Online-Brokers E-Trade, will nach Protesten der Anleger 21 Millionen Dollar an Gehaltsvergütungen für 2001 zurückzahlen. Doch auch so bleiben dem Boss des angeschlagenen Unternehmens noch etliche Millionen.

Für Verärgerung der Anleger und Erstaunen bei Analysten und Branchenvertretern sorgte vor kurzem die Veröffentlichung der Bezüge, die Cotsakos im letzten Jahr als Chef des US-amerikanischen Online-Brokers E-Trade erhalten hat. Danach wurde der Manager für seine Arbeit mit einem Vergütungspaket im Wert von 77 Millionen Dollar belohnt. Dieses setzt sich aus Aktien (Restricted Stocks), Optionsscheinen auf Aktien (Stock Options), Gehältern (15 Millionen Dollar) sowie Steuergeldern zusammen und gilt als das lukrativste der gesamten Branche.

Besonders erhitzt es die Gemüter, dass die üppige Entlohnung im krassen Gegensatz zur wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und des Marktes steht. So sehen sich Broker wie Charles Schwab oder Ameritrade zu massiven Kosteneinsparungen und Entlassungen gezwungen, und auch E-Trade hatte das vergangene Jahr bei einem Gesamtumsatz von 1,27 Milliarden Dollar mit einem operativen Verlust von 185 Millionen Dollar abgeschlossen.

Nach anhaltenden Protesten und folgendem Aktiensturz um zeitweise 40 Prozent hat Cotsakos nun angeblich zur Unterstützung des Unternehmens eingelenkt. Laut E-Trade wird er auf Aktien in Höhe von 15 Millionen Dollar sowie Zahlungen zur Altersvorsorge von sechs Millionen Dollar verzichten. (as)