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09.06.2010

EADS Astrium droht keine Vertragsstrafe wegen Verspätung

BERLIN (Dow Jones)--Die EADS-Tochter Astrium muss wegen der verspäteten Lieferung ihrer Testsatelliten für das europäische Navigationssystem Galileo keine Vertragsstrafen zahlen. Diese Verzögerung sei nicht vom Unternehmen zu vertreten, sagte Evert Dudok, Geschäftsführungsvorsitzender der EADS-Sparte Astrium, am Mittwoch während der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA in Berlin.

BERLIN (Dow Jones)--Die EADS-Tochter Astrium muss wegen der verspäteten Lieferung ihrer Testsatelliten für das europäische Navigationssystem Galileo keine Vertragsstrafen zahlen. Diese Verzögerung sei nicht vom Unternehmen zu vertreten, sagte Evert Dudok, Geschäftsführungsvorsitzender der EADS-Sparte Astrium, am Mittwoch während der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA in Berlin.

Die europäische Raumfahrtbehörde ESA hatte ihre Anforderungen nach Erteilung der Auftragsvergabe noch einmal geändert. So gebe es nun eine Vorgabe der Kommission, keine chinesische Technologie für das Notfallmeldesystem (SAR-Transponder) einzusetzen. Jetzt müsse die Technologie in Europa beschafft werden, sagte Dudok. Dies dauere eine gewisse Zeit.

Nach Informationen von Dudok werden die vier georderten Satelliten nicht mehr vor Ablauf des Jahres, sondern erst 2011 übergeben.

Außerdem hofft Dudok auf einen weiteren Auftrag über vier Satelliten für Galileo. Die EU-Kommission erwäge eine entsprechende Auftragsvergabe, sagte Dudok. So will sie sicherstellen, dass EADS Astrium ihr neben der Bremer OHB als zweiter Lieferant zur Verfügung stehe. Astrium war erst kürzlich OHB unterlegen, die den Auftrag für die Lieferung von 14 Satelliten gewonnen hatte.

"Der Verlust dieses Auftrags ist sehr unschön", sagte Dudok. Das hätte uns nicht passieren dürfen. Bei der Ausschreibung für weitere Satelliten wolle er wieder gewinnen.

Trotz dieses Verlustes und trotz umfangreicher Sparüberlegungen von europäischen Regierungen blickt der Geschäftsführer positiv in die Zukunft. "Der Auftragsbestand lastet das gesamte Unternehmen für die nächsten drei Jahre aus", sagte er.

Webseite: www.eads.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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