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11.03.2008

EADS bereitet Dollarschwäche Sorgen

Von Aude Lagorce DOW JONES NEWSWIRES

Von Aude Lagorce DOW JONES NEWSWIRES

PARIS (Dow Jones)--Die anhaltende Dollarschwäche und ernsthafte Engpässe bei den Zulieferern sind die wichtigsten Hürden, mit denen der Airbus-Mutterkonzern EADS mittelfristig zu kämpfen hat. Der ständige Preisverfall des US-Dollars verglichen mit dem Euro sorge für die meisten Bedenken, sagte CEO Louis Gallois am Dienstag Analysten während einer Telefonkonferenz im Anschluss an die Veröffentlichung des Jahresergebnisses.

"Wir werden die äußerst volatile Währungssituation in den Griff bekommen müssen", so Gallois. Weil die European Aeronautic Defence & Space Co NV (EADS) Flugzeuge gegen US-Dollar verkauft, jedoch die meisten Kosten in Euro begleichen muss, hat ihr der Wertverfall des Dollars um 23% im Vergleich zum Euro in den vergangenen Jahren stark zugesetzt.

Der gerade von der U.S. Air Force erhaltene Vertrag über die Lieferung von Tankflugzeugen im Wert von 35 Mrd USD könnte die Belastungen ausländischer Währungsschwankungen abmildern, hofft das EADS-Management. Der Hauptzweck des neuen Vertrags sei zwar nicht die Flucht vor der Dollarschwäche, habe aber einen sehr schönen Nebeneffekt.

EADS, die den Auftrag zusammen mit der Northrop Grumman Corp erhalten hat, wird die Flugzeuge in einem Werk in Mobile im US-Bundesstaat Alabama produzieren und so den Anteil der in Dollar zu zahlenden Kosten erhöhen.

Als weiteren potenziell wachstumshindernden Faktor, den sie nicht beeinflussen kann, nannte EADS die anhaltenden Engpässe bei den Zulieferern. Der Konzern könne seine Produktionsraten nicht so schnell erhöhen, wie er das möchte, so Gallois. Als Beispiel nannte er Fahrwerke, die Airbus zwei Jahre vorher bestellen müsse, bevor sie sie zum Einbau benötige.

Webseite: http://www.eads.com -Von Aude Lagorce, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/pia/brb

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