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28.04.2010

EADS-CEO für Beilegung des Flugzeug-Subventionsstreits

Von Kirsten Bienk DOW JONES NEWSWIRES

Von Kirsten Bienk DOW JONES NEWSWIRES

HAMBURG (Dow Jones)--Der Vorstandsvorsitzende des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat sich mit Blick auf den schwelenden WTO-Streit zwischen Europa und den USA wegen Subventionen für die Flugzeughersteller Airbus und Boeing für eine Verbesserung der transatlantischen Beziehungen ausgesprochen. "Angesichts der steigenden Konkurrenz aus aufstrebenden Staaten wie China, Indien oder Brasilien sollten die USA und Europa zu einer Verhandlungslösung kommen", sagte Louis Gallois am Dienstagabend auf einer Veranstaltung des American Chamber of Commerce in Hamburg.

Auch die europäischen und die US-amerikanischen Airlines sähen sich mit starken Wettbewerbern aus den Schwellenländern konfrontiert. Gesellschaften wie Emirates, Singapore Airlines und Korean Air machten zunehmend Geschäft in den USA und in Europa. "Wir brauchen in den USA und in Europa stärkere Airlines", betonte der Manager.

Gallois forderte die USA und Europa zu einer verstärkten Zusammenarbeit auf, um sich dem steigenden internationalen Wettbewerbsdruck besser stellen zu können. Möglichkeiten für Kooperation gibt es seiner Einschätzung zufolge ausreichend. Gallois nannte als Beispiel eine Vereinheitlichung des Luftverkehrsmanagements und den Schutz der Umwelt.

Versöhnliche Töne schlug der Vorstandsvorsitzende zum Thema der Ausschreibung für US-Tankflugzeuge an. "Wir begrüßen, dass die US-Verwaltung uns die Möglichkeit gibt, als prime contractor zu bieten", sagte Gallois. Der europäische Konzern bekomme Zugang zu allen benötigten Daten, um über die Abgabe eines Angebots entscheiden zu können. "Der Wettbewerb ist fair", sagte er. EADS habe gute Ausgangsbedingungen.

"Wir haben vor, ein Angebot abzugeben", sagte Gallois. Der Manager sieht große Chancen, den Auftrag zu gewinnen, weil EADS sowohl für die US-Armee als auch für den Steuerzahler das bessere Flugzeug habe.

Webseite: www.airbus.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 - 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/rio Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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