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22.02.2008

EADS dementiert Probleme mit Indien wg mögl Eurofighter-Auftrag

AMSTERDAM (Dow Jones)--Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat einen Bericht der britischen Zeitung "The Times" über Unstimmigkeiten bei Verhandlungen mit Indien über den Kauf von Kampfflugzeugen dementiert. EADS sei im engen Kontakt mit dem Verteidigungsministerium und der Luftwaffe in Indien, sagte ein EADS-Sprecher am Freitag auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Das Unternehmen habe keine Kenntnis über die mögliche Absicht Indiens, die Gespräche mit EADS im sogenannten MMRCA (Medium Multi-Role Combat Aircraft) -Wettbewerb zu beenden.

AMSTERDAM (Dow Jones)--Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat einen Bericht der britischen Zeitung "The Times" über Unstimmigkeiten bei Verhandlungen mit Indien über den Kauf von Kampfflugzeugen dementiert. EADS sei im engen Kontakt mit dem Verteidigungsministerium und der Luftwaffe in Indien, sagte ein EADS-Sprecher am Freitag auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Das Unternehmen habe keine Kenntnis über die mögliche Absicht Indiens, die Gespräche mit EADS im sogenannten MMRCA (Medium Multi-Role Combat Aircraft) -Wettbewerb zu beenden.

Die Zeitung hatte indes in ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf Aussagen mit der Situation vertrauter Personen aus dem Umfeld des indischen Verteidigungsministeriums berichtet, dass die indische Regierung ihre Gespräche mit dem deutschen Verhandlungspartner abbrechen und statt dessen mit Großbritannien und der BAe Systems plc weiter verhandeln wolle.

"EADS hat in diesem Wettbewerb die Führungstolle und BAe Systems unterstützt dies voll und ganz", sagte der EADS-Sprecher dazu.

Die Zeitung hatte berichtet, dass EADS diese Führerschaft bei den Verhandlungen um den möglichen Verkauf von Eurofighter-Kampfflugzeugen des Typs "Typhoon" im Wert von 10 Mrd USD offenbar verlieren werde.

Die indische Regierung will 126 neue Kampfflugzeuge kaufen. Seit August 2007 gibt es um diesen bevorstehenden Auftrag einen harten Wettbewerb, an dem sich sechs Bewerber beteiligen. Zum einen ist es die Eurofighter GmbH, Halbergmoos, mit ihrem Typhoon, Lockheed Martin mit der F-16, Boeing mit der F-18, Russland mit der Mic 35, Dassault mit der Rafale und Schweden mit der Gripen.

Im kommenden Monat werde bekanntgegeben, welche Flugzeughersteller in die engere Auswahl kommen, heißt es in dem Zeitungsbericht weiter.

Sollte dabei Eurofighter den Zuschlag erhalten, will Indien nach Angaben der "Times" mit der in London ansässigen BAe weiter verhandeln und nicht mit der European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS). Eurofighter ist ein Konsortium aus drei Konzernen, die vier Länder repräsentieren: Die BAe Systems vertritt Großbritannien, die EADS Deutschland und Spanien und die Alenia Aeronautica Italien. Eurofighter gehört zu jeweils 33% der EADS Deutschland und der BAe Systems. Zudem sind an dem Industriekonsortium Alenia Aeronautica mit 21% und die spanische EADS CASA mit 13% beteiligt.

Webseiten: http://timesonline.co.uk http://www.eurofighter.com http://www.eads.com http://www.baesystems.com http://www.alenia-aeronautica.it -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, 049 (0) 40 35 74 31 16, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/nas

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