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14.11.2008

EADS schreibt wieder schwarze Zahlen und erhöht Prognose (zwei)

Angesichts eines bereinigten EBIT von 2 Mrd EUR in den ersten neun Monaten erhöhte EADS ihre Prognose für das laufende Jahr. Sollten sich keine weiteren Belastungen aus dem verzögerten Militärtransporterprogramm A400M ergeben, dürfte der Konzern das bislang gesteckte Ziel von 1,8 Mrd EUR nach 52 Mio EUR im Vorjahr übertreffen, erklärte EADS. Der Umsatz soll sich weiterhin auf mehr als 40 (39,123) Mrd EUR belaufen.

Angesichts eines bereinigten EBIT von 2 Mrd EUR in den ersten neun Monaten erhöhte EADS ihre Prognose für das laufende Jahr. Sollten sich keine weiteren Belastungen aus dem verzögerten Militärtransporterprogramm A400M ergeben, dürfte der Konzern das bislang gesteckte Ziel von 1,8 Mrd EUR nach 52 Mio EUR im Vorjahr übertreffen, erklärte EADS. Der Umsatz soll sich weiterhin auf mehr als 40 (39,123) Mrd EUR belaufen.

Die Ergebnisprognose beruht auf der Annahme eines Euro-Wechselkurses von 1,45 USD zum Jahresende. Sollte sich der Kurs verschlechtern, würde das Ergebnis belastet.

Für das Gesamtjahr prognostizierte EADS darüber hinaus mehr als 850 Flugzeugbestellungen und über 470 Auslieferungen. Allerdings muss der Konzern beim derzeitigen Finanzmarktumfeld einigen seiner Kunden bei der Finanzierung der Flugzeuge unter die Arme greifen. Die Anfragen seien derzeit noch überschaubar, erklärte EADS. Das Unternehmen werde seine Kunden jedoch "restriktiv und diskret unterstützen, wo dies sinnvoll ist", hieß es. Das Management um den Vorstandsvorsitzenden Louis Gallois wollte sich eigentlich aus diesem Bereich heraushalten.

Der weitere Verlauf des Militärtransporterprogramms A400M ist einer der Punkte, der bei EADS weiterhin im Mittelpunkt steht. Ende September wurde der noch für das laufende Jahr geplante Erstflug auf unbestimmte Zeit verschoben und mit einem noch nicht einsetzbaren Triebwerk begründet. Welche Auswirkungen dies auf die Finanzen des Programms hat, teilte EADS noch nicht mit. Exakte Angaben darüber könnten erst gemacht werden, wenn ein neuer Termin feststehe und mit den Kunden gesprochen worden sei, hieß es.

Webseite: http://www.eads.com -Von Katharina Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 112, katharina.becker@@dowjones.com DJG/kat/jhe

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