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30.07.2010

EADS sieht sich bei Großprogrammen weiter gefordert

AMSTERDAM (Dow Jones)--Die European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS) sieht sich auch nach Ablauf des ersten Halbjahres noch vor großen Herausforderungen. "Unsere Hauptaufgaben bleiben ganz klar, die Effizienz bei der A380-Produktion zu erhöhen, die A350-Entwicklung voranzutreiben und mit den Kundennationen die Anpassung des A400M-Vertrags abzuschließen", sagte CEO Louis Gallois am Freitag bei der Präsentation der Halbjahreszahlen. Außerdem wolle der Vorstand "hart dafür kämpfen", die Ausschreibung für den US-Tankflugzeug-Auftrag zu gewinnen.

AMSTERDAM (Dow Jones)--Die European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS) sieht sich auch nach Ablauf des ersten Halbjahres noch vor großen Herausforderungen. "Unsere Hauptaufgaben bleiben ganz klar, die Effizienz bei der A380-Produktion zu erhöhen, die A350-Entwicklung voranzutreiben und mit den Kundennationen die Anpassung des A400M-Vertrags abzuschließen", sagte CEO Louis Gallois am Freitag bei der Präsentation der Halbjahreszahlen. Außerdem wolle der Vorstand "hart dafür kämpfen", die Ausschreibung für den US-Tankflugzeug-Auftrag zu gewinnen.

Seinen weiteren Angaben zufolge hat sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld verbessert. "Die Auftragseingänge auf den Luftfahrtmessen in Berlin und Farnborough zeigen die Erholung des zivilen Flugzeugmarkts", sagte der CEO und verwies vor allem auf die Rückkehr der Flugzeug-Leasinggesellschaften als Besteller.

Das institutionelle Geschäft bereitet EADS allerdings weiterhin Sorgen. "Für das institutionelle Geschäft hingegen ist der Ausblick schwieriger, da die öffentlichen Haushalte in unseren Heimatmärkten einer gründlichen Prüfung unterzogen werden", sagte Gallois.

Noch nicht am Ziel sieht sich der Vorstand bei seinem Militärtransporterprogramm A400M. Die Bestellnationen und EADS würden weiter an der Anpassung des Vertrags arbeiten, sagte Gallois. Das Flugerprobungsprogramm schreite indes besser als erwartet voran. Die Entwicklung des "Flight Management Systems" befinde sich jedoch in einer kritischen Phase und sei herausfordernder als erwartet. Maßnahmen zur Verringerung der Risiken seien eingeleitet worden.

Die im März 2010 getroffenen Annahmen zur Berechnung der A400M-Rückstellung sind EADS zufolge weiter gültig. Eine Änderung dieser Annahmen könnte sich erheblich auf künftige Ergebnisse auswirken, bekräftigte der Vorstand seine Einschätzung. Er hatte im März Drohverlustrückstellungen für dieses Programm neu bewertet.

EADS bekräftigte außerdem, dass die künftige EBIT-Entwicklung im Konzern davon abhängen werde, wie die Programme A400M, A380 und A350 XWB gemäß den Verpflichtungen gegenüber den Kunden gemanagt würden. Gegenwärtig geht der Vorstand bei einem unterstellten EUR-Kurs von 1,35 USD für das Gesamtjahr 2010 trotz der negativen außergewöhnlichen Wechselkurseffekte weiterhin von einem EBIT von rund 1 Mrd EUR aus.

Die Entwicklung des A350 XWB macht EADS zufolge Fortschritte, bleibe aber "herausfordernd". Auch das A380-Programm belaste die Ergebnisse wie erwartet "weiterhin deutlich".

Webseite: www.eads.com - Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0) 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com, DJG/kib/brb

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