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08.04.2008

EADS-Sparte Verteidigung und Sicherheit will... (zwei)

Das geplante Wachstum sieht Zoller sowohl im Inland als auch im Ausland. Dabei müssten im Ausland veränderte Rahmenbedingungen berücksichtigt werden, sagte der Vorstand. Es sei nicht mehr so, dass Kunden aus dem Ausland einfach nur noch Produkte bei EADS ordern würden.

Das geplante Wachstum sieht Zoller sowohl im Inland als auch im Ausland. Dabei müssten im Ausland veränderte Rahmenbedingungen berücksichtigt werden, sagte der Vorstand. Es sei nicht mehr so, dass Kunden aus dem Ausland einfach nur noch Produkte bei EADS ordern würden.

Gegenwärtig sei es vielmehr so, dass die Auslandskunden außerdem fordern, dass die Produktion und die Endmontage in ihrem eigenen Land stattfinde und auch ein Teil der Entwicklung. "Wir müssen also einen Teil der Wertschöpfung verlagern und diese Länder industrialisieren", sagte Zoller. Dies bedeute auch hohe Investitionen in den entsprechenden Ländern.

Mit Blick auf geplante Zukäufe nannte Zoller weder gewünschte Unternehmen noch Zeiträume. Er sagte aber, dass es durchaus sein könnte, dass ein Unternehmen erworben würde, welches derzeit gar nicht recht in den Konzern passen würde, dafür EADS aber den Zutritt zu einem besonderen Markt ermögliche.

Die Sparte DS sei wie alle anderen Sparten des Konzerns aufgefordert, sich entsprechend der Konzernvision 2020 zu entwickeln, sagte Zoller. Im Vergleich zu anderen Bereichen stehe Verteidigung und Sicherheit aber schon "sehr gut" da. "Wir sind der stärkste Ergebnisbringer und damit ein festes Standbein". Die Sparte habe bewiesen, dass sie die Ziele erreichen könnte, die sie sich vornehme.

Im Jahr 2007 fiel der Umsatz auf 5,465 (5,864) Mrd EUR. Der Vorstand begründete dies mit der geringeren Konsolidierung des Bereiches MBDA auf 37,5% nach 50% im Vorjahr. Das EBIT stellte sich auf 340 (348) Mio EUR ein. Auch hier habe sich die Reduzierung des MBDA-Anteils ausgewirkt, sagte Finanzvorstand Gerlinde Honold. Da es in den kommenden Jahren weniger Einmaleffekte geben werde, werde sich die Rendite auf den geplanten Wert erhöhen.

Der Auftragseingang liegt derzeit höher als der gebuchte Umsatz. Der Faktor betrage 1,4% (0,88%), sagte Honold. Vor diesem Hintergrund könnte der Vorstand gestärkt nach vorne schauen. Der Auftragsbestand sei damit auf 17,9 Mrd EUR gestiegen und repräsentiere damit mehr als 3 Jahre Umsatz.

Webseite: http://www.eads.com - Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/kla

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