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10.03.2009

EADS steigert Umsatz und Ergebnis (zwei)

Die operativen Umsatzzuwächse in allen fünf Geschäftsbereichen haben den weiteren Angaben zufolge die Folgen des schwächeren US-Dollar mehr als ausgeglichen. Insgesamt generierte der Konzern 56% des Umsatzes außerhalb Europas. Davon stammen 25% aus dem asiatisch-pazifischen Raum, 18% aus Nordamerika und 13% aus anderen Regionen.

Die operativen Umsatzzuwächse in allen fünf Geschäftsbereichen haben den weiteren Angaben zufolge die Folgen des schwächeren US-Dollar mehr als ausgeglichen. Insgesamt generierte der Konzern 56% des Umsatzes außerhalb Europas. Davon stammen 25% aus dem asiatisch-pazifischen Raum, 18% aus Nordamerika und 13% aus anderen Regionen.

Das EBIT stieg 2008 so kräftig, weil der Vorjahreswert deutlich gedrückt gewesen war. Im Jahr 2007 war die Kennziffer durch hohe Aufwendungen für die Programme Power8, A400M, A350XWB in Mitleidenschaft gezogen worden.

Im abgelaufenen Jahr enthielt das EBIT rund 900 Mio EUR aus der Neubewertung von Währungs-Drohverlusten. Abgesehen trugen aber alle Sparten zum Anstieg des operativen Ergebnisses bei. Airbus profitierte beispielsweise auch von den Einsparungen aus Power8. Hier seien Einsparungen von 1,3 Mrd EUR und damit mehr als ursprünglich geplant erreicht worden. Die Ziele für 2010 würden unverändert fortbestehen.

Bei den militärischen Transportflugzeugen wurde die EBIT-Steigerung durch das Hochlaufen der Tankeraktivitäten und geringeren außerordentlichen Aufwendungen erreicht, Eurocopter erhöhte Preise und Auslieferungen. Im Einklang mit der EBIT-Steigerung wurde das Konzernergebnis erhöht.

Stärker als erwartet fiel für EADS 2008 der freie Cash-Flow vor Kundenfinanzierungen mit 2,886 (3,293) Mrd EUR aus. Dadurch stieg die Nettoliquidität auf 9,2 (7,0) Mrd EUR. Dies sei eine stabile Liquiditätsbasis in wirtschaftlich turbulenten und unvorhersehbaren Zeiten. Die starke Entwicklung der Barmittel sieht das Management mit als Rechtfertigung für die Steigerung der Ausschüttung an die Aktionäre. Sie sei aber auch Zeichen des Vertrauens in die Solidität des Konzerns im Jahr 2009 und darüber hinaus, sagte Finanzvorstand Hans Peter Ring.

Der Auftragseingang stellte sich Ende 2008 auf 98,6 (136,8) Mrd EUR. Dazu beigetragen haben alle Geschäftsbereiche. Der Auftragsbestand erreichte so einen Wert von 400,2 (339,5) Mrd EUR. Dazu trug der günstigere Kurs des US-Dollar zum Jahresende etwa 10 Mrd EUR bei.

Webseite: http://www.eads.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/jhe Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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