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14.05.2010

EADS verdient im Erstquartal weniger

AMSTERDAM (Dow Jones)--Die European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS), Amsterdam, hat im ersten Quartal 2010 entsprechend der Markteinschätzung weniger Geld verdient als ein Jahr zuvor. Das Ergebnis je Aktie habe sich auf 0,13 (0,21) EUR reduziert, teilte der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern am Freitag mit. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld zeige zwar eine allmähliche Erholung, stelle jedoch nach wie vor eine Herausforderung dar.

AMSTERDAM (Dow Jones)--Die European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS), Amsterdam, hat im ersten Quartal 2010 entsprechend der Markteinschätzung weniger Geld verdient als ein Jahr zuvor. Das Ergebnis je Aktie habe sich auf 0,13 (0,21) EUR reduziert, teilte der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern am Freitag mit. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld zeige zwar eine allmähliche Erholung, stelle jedoch nach wie vor eine Herausforderung dar.

Der Umsatz stieg aufgrund hoher Auslieferungszahlen in allen Geschäftsfeldern um 6% auf 8,950 Mrd EUR. Das EBIT vor Goodwillminderungen und außerordentlichen Posten sowie unter Berücksichtigung außergewöhnlicher Wechselkurseffekte reduzierte sich um 64% auf 83 (232) Mio EUR. Nachteilig hätten sich hier das A380-Programm und schlechtere Hedging-Kurse ausgewirkt. Positive Effekte seien aus den Airbus-Serienprogrammen sowie dem Raumfahrt- und Verteidigungsgeschäft gekommen.

Der Auftragseingang von 14,4 (9,328) Mrd EUR spiegelt EADS zufolge den geschäftlichen Aufwärtstrend in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld wider. Der Auftragsbestand von 416 (Ende 2009: 389) Mrd EUR sei eine solide Basis für künftige Auslieferungen.

Die Nettoliquidität ist laut EADS mit 8,8 (Ende 2009: 9,797) Mrd EUR ein wichtiger Aktivposten des MDAX-Konzerns.

Die von Dow Jones Newswires befragten Analysten hatten mit einem geringeren Umsatz sowie einem geringeren Gewinn nach Steuern gerechnet. Im Konsens waren sie nur von einem Anstieg des Umsatzes um knapp 3% auf 8,711 Mrd EUR ausgegangen. Beim EBIT vor Goodwillminderungen und außerordentlichen Posten hatten sie einen Rückgang um knapp 50% auf 122 Mio EUR erwartet, beim Ergebnis je Aktie ein Minus von 97% auf 0,01 EUR.

DJG/kib/brb

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