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28.07.2009

EADS verfehlt im 2. Quartal Gewinnprognosen deutlich (zwei)

EADS zeigte sich mit dem Erreichten zufrieden. "Wie die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2009 zeigen, läuft das Geschäft von EADS über alle Konzernbereiche hinweg weiterhin gut", hieß es. Gleichzeitig beobachte der Konzern aber weiterhin sehr aufmerksam die wirtschaftliche Situation der Kunden.

EADS zeigte sich mit dem Erreichten zufrieden. "Wie die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2009 zeigen, läuft das Geschäft von EADS über alle Konzernbereiche hinweg weiterhin gut", hieß es. Gleichzeitig beobachte der Konzern aber weiterhin sehr aufmerksam die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Der Auftragseingang von 17,2 (51,2) Mrd EUR im ersten Halbjahr spiegelt den Angaben zufolge den Rückgang im zivilen Geschäft wider. Der Umsatz habe sich um 2% auf 20,2 Mrd EUR erhöht, das EBIT habe sich vor allem aufgrund von Wechselkurseffekten um 23% auf 888 Mio EUR reduziert.

Die Nettoliquidität bezeichnete EADS trotz eines Rückgangs um 12% gegenüber dem Ende des Jahres 2008 als "solide". Wenngleich sich die weitere wirtschaftliche Entwicklung derzeit nur schwer abschätzen lasse, sei EADS doch weiterhin gut gerüstet, um der Krise zu begegnen.

Die Herausforderungen in den neuen Programmen bestehen EADS zufolge weiter und würden Lösungen verlangen. Der Vorstand halte unverändert an seinen Prioritäten fest und fokussiere sich auf die Sicherung der Cash-Position, das sorgfältige Management von Auftragsbestand und Auslieferungen sowie die wettbewerbsfähige Positionierung von EADS in den verschiedenen Marktsegmenten.

Mit Blick auf den Umsatz verwies der MDAX-Konzerns auf hohe Auslieferungen bei Airbus im zweiten Quartal. Negative Wechselkurseffekte und ein unvorteilhafter Mix mit geringen A380-Auslieferungen hätten den Umsatz aber belastet. Insbesondere der Geschäftsbereich Astrium habe zu einem Anstieg der Erlöse beigetragen.

Unter Herausrechnung der negativen Wechselkurseffekte erreichte EADs im Hlabjahr ein EBIT von 1,3 (2,0) Mrd EUR. Im Vergleich zum Vorjahr hätten sich hier der Preisrückgang bei Flugzeugauslieferungen sowie verschlechterte Hedgingkurse negativ ausgewirkt. Dies sei teilweise ausgeglichen worden durch Volumeneffekte und Einsparungen im Power8-Programm.

Ergebnisbelastend hat sich auch das A400M-Programm ausgewirkt. Wegen des anhaltend hohen Grads an Ungewissheit wende EADS weiterhin die Methode der Bilanzierung in der frühen Phase eines Auftrags an. Dies habe im ersten Halbjahr zu einer EBIT-Belastung 191 Mio EUR geführt. Davon seien 120 Mio EUR bereits im ersten Quartal angefallen. In den kommenden Perioden werde dieses Programm je nach Entwicklungsfortschritt und Verhandlungsausgang möglicherweise noch wesentliche Ergebnisbelastungen verursachen, hieß es weiter.

Webseite: http://www.eads.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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