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10.07.2008

EADS wegen Dollarverfall offenbar weiter unter Druck - BöZ

MÜNCHEN (Dow Jones)--Nach dem Rückschlag beim umkämpften Großauftrag der US-Luftwaffe könnten dem Airbus-Mutterkonzern EADS wegen des anhaltenden Dollarverfalls möglicherweise weitere Schwierigkeiten drohen. EADS stehe beim derzeitigen Dollarkurs vor "gewaltigen Herausforderungen", sagte der CFO Hans Peter Ring gegenüber der "Börsen-Zeitung" (BöZ/Freitagausgabe). Der steigende Ölpreis komme hinzu. Klar sei, so Ring, dass EADS seine Strukturen überdenken muss.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Nach dem Rückschlag beim umkämpften Großauftrag der US-Luftwaffe könnten dem Airbus-Mutterkonzern EADS wegen des anhaltenden Dollarverfalls möglicherweise weitere Schwierigkeiten drohen. EADS stehe beim derzeitigen Dollarkurs vor "gewaltigen Herausforderungen", sagte der CFO Hans Peter Ring gegenüber der "Börsen-Zeitung" (BöZ/Freitagausgabe). Der steigende Ölpreis komme hinzu. Klar sei, so Ring, dass EADS seine Strukturen überdenken muss.

Dennoch bekräftigte der CFO die Ergebnisprognose für 2008: "Unser Ziel ist es nach wie vor, im laufenden Jahr ein EBIT von 1,8 Mrd EUR zu erwirtschaften." Im vorigen Jahr verbuchte die European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS) wegen des Verzögerungen bei der A380 und beim Militärtransportflieger A400M ein Betriebsergebnis von nur noch 52 Mio EUR.

Wegen der nunmehr gestiegenen Risiken deutete Ring aber an, dass die EADS bei Bekanntgabe der Halbjahreszahlen Ende Juli möglicherweise einen neuen Ausblick geben könnte. "Wir werden mit Bekanntgabe der Halbjahreszahlen gegebenenfalls eine neue Indikation abgeben oder die alte bestätigen." Die bisherige Prognose basiert auf einem Dollarkurs von 1,45 - also weit entfernt vom derzeitigen Devisenkurs von 1,57 je Euro, schreibt die Börsen-Zeitung weiter.

DJG/kla/cbr

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