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Outsourcing der Software-Entwicklung gescheitert


02.08.1991 - 

Eastman Kodak holt sich Standardsoftware von SAP

MÜNCHEN (gfh) - Eastman Kodak, weltweiter Vorreiter für das Total-Outsourcing, muß zurückstecken. Nach DV- und Netzwerkbetrieb sowie PC-Management sollte auch die Software-Entwicklung ausgelagert werden. Doch Kodak konnte keinen geeigneten Partner finden und will jetzt erst einmal mit Standardsoftware von SAP seinen Software-Dschungel lichten.

"Das vierte Outsourcing-Projekt von Eastman Kodak ist gescheitert", gestand Kathy Hudson, Direktorin für unternehmensweites IT-Management bei Eastman Kodak, dem Branchenblatt "Information Week". Nachdem sich kein einzelner Partner für die gesamte Anwendungsentwicklung fand, verbleibt dieser Bereich nun im Unternehmen.

Trotz dieses Rückschlags hat die DV-Managerin das ursprüngliche Ziel nicht aus den Augen verloren. Um die DV-Abteilungen zu entlasten, soll jetzt der in 20 Jahren aufgestaute Wust an Anwendungen zugunsten einer multifunktionalen Standardsoftware ausgemustert werden. Die Wahl fiel dabei auf die R/2-Produktpalette der Wallstädter SAP AG.

Gegen den in den USA dominierenden Mitbewerber Dun & Bradsteet Software Services setzte sich das deutsche Produkt vor allem deshalb durch, weil es nach Ansicht der DV-Manager von Kodak in der Lage sei, die Probleme beim Umgang mit verschiedenen Währungen zu lösen. Kathy Hudson: "Das SAP-Produkt ist nicht unbedingt das beste kommerzielle Produkt am Mark, aber es unterstützt am besten unsere internationalen Transaktionen."