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22.04.2010

eBay steigert Gewinn im 1Q um 11% und enttäuscht mit Ausblick

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Das Online-Auktionshaus eBay hat im ersten Quartal seinen Gewinn gesteigert, den Markt aber gleichzeitig mit einem glanzlosen Ausblick für die folgenden drei Monate enttäuscht. Der Konzerngewinn stieg um 11% auf 397,7 (Vorjahr: 357,1) Mio USD bzw 0,30 (0,28) USD je Aktie, wie die eBay Inc am Mittwoch mitteilte. Vor Sonderposten lag der Ertrag je Aktie bei 0,42 (0,39) USD.

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Das Online-Auktionshaus eBay hat im ersten Quartal seinen Gewinn gesteigert, den Markt aber gleichzeitig mit einem glanzlosen Ausblick für die folgenden drei Monate enttäuscht. Der Konzerngewinn stieg um 11% auf 397,7 (Vorjahr: 357,1) Mio USD bzw 0,30 (0,28) USD je Aktie, wie die eBay Inc am Mittwoch mitteilte. Vor Sonderposten lag der Ertrag je Aktie bei 0,42 (0,39) USD.

Der Umsatz erhöhte sich um 8,7% auf 2,2 Mrd USD. Die im vergangenen Jahr verkaufte VoIP-Tochter Skype ist in den Zahlen nicht mehr enthalten. Die Ergebnisse der ersten drei Monaten lagen im Rahmen der Markterwartungen. Viele Analysten hatten allerdings gehofft, dass eBay die Konsensprognosen übertrifft und einen robusten Ausblick liefert. Stattdessen prognostizierte das Online-Auktionshaus nun für das zweite Quartal einen Ertrag von 0,37 USD bis 0,39 USD je Aktie und Einnahmen von 2,15 Mrd bis 2,2 Mrd USD. Analysten an Wall Street hatten hier mit 0,40 USD je Aktie und einem Umsatz von 2,21 Mrd USD mehr erwartet.

Nach dem Ausblick zu urteilen brauche, der Konzern für seine Trendwende offenbar länger als erwartet, sagten Analysten. Die eBay-Aktien brachen nach dem Quartalsbericht im nachbörslichen US-Handel um 8,5% auf 24,06 USD ein.

CEO John Donahoe zeigte sich im Interview mit Dow Jones Newswires überrascht über die Marktreaktion. eBay sei bereits auf halben Wege, ihr Dreijahresziel einer Trendwende in ihrem Kerngeschäft mit Auktionen erreichen. Dazu gehören neben der eigenen Webseite auch andere e-Commerce-Seiten. "Wir fühlen uns wohl mit unserem Ausblick. Wir sind bereits weiter, als wir angekündigt hatten", sagte Donahoe. eBay sehe eine "solide, stetige Verbesserung der Konsumstimmung und der Konsumausgaben."

eBay hatte Anfang 2009 Dreijahresziele ausgegeben und will den Konzernumsatz bis 2011 auf 10 Mrd USD bis 12 Mrd USD steigern. Das wäre dann 41% mehr als der Umsatz 2008 mit 8,5 Mrd USD. Für das Gesamtjahr 2009 hatte eBay einen Umsatz von 8,73 Mrd USD berichtet. Der Umsatz in dem Segment Paypal soll bis Ende 2011 auf 4 Mrd USD bis 5 Mrd USD steigen.

Finanzvorstand Bob Swan bekräftigte nun den Ausblick für das Gesamtjahr 2010. Er sagte jedoch auch, die starke Entwicklung des Online-Bezahldienstes PayPal und die Verbesserung des eBay-Auktionsgeschäftes werde durch den Gegenwind eines stärkeren US-Dollars ausgeglichen. ebay hatte für 2010 ein Umsatzplus von 9% bis 12% in Aussicht gestellt. Das Ergebnis je Aktie soll um 11% bis 14% zulegen.

Während PayPal schneller wächst, erzielt das Auktionsgeschäft höhere Margen. Dies ist laut Analysten entscheidend für die Gesamtprofitabilität des Konzerns. Auf Die Frage, ob eBay den PayPal-Dienst möglicherweise irgendwann verkaufen könnte, spielte Donahoe herunter und erklärte, der Konzern sehe starke Synergieeffekte zwischen dem Bezahldienst und dem Kernauktionsgeschäft.

Webseite: www.ebay.com -Von Scott Morrison, Dow Jones Newswires; (Joan E. Solsman hat zu dem Artikel beigetragen.) +49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/sha/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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