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12.09.2003 - 

50000 Dollar Kaution

Ebbers plädiert auf: "Nicht schuldig"

Der ehemalige Worldcom-CEO Bernard Ebbers hat bei einer Anhörung vor Gericht im Staat Oklahoma auf "nicht schuldig" plädiert. Dem Manager, der sich nur über seinen Anwalt äußerte, werden Verstöße gegen das Aktienrecht des Bundesstaats in 15 Fällen vorgeworfen.

Pro Anklagepunkt drohen Ebbers zehn Jahre Haft und 10000 Dollar Strafe. Für eine Sicherheitsleistung von 50000 Dollar, die er per Scheck beglich, durfte der Ex-CEO das Gericht verlassen. Ebbers hatte sich vor der Pleite angeblich mehr als 400 Millionen Dollar aus der Firmenschatulle geliehen und war im April 2002 abgesetzt worden.

Die US-amerikanischen Bundesbehörden untersuchen die Pleite von Worldcom (jetzt MCI) seit einem Jahr, haben aber noch keine Anklage gegen Ebbers oder das Unternehmen erhoben. Vier Manager, die vor den Kadi gezerrt worden sind, bekannten sich für "schuldig"; der ehemalige Worldcom-Finanzchef Scott Sullivan, dem in erster Linie die bilanziellen Tricks zur Last gelegt werden, plädierte hingegen auf "nicht schuldig". Laut "Wall Street Journal" beurteilen Vertreter der Bundesbehörden die Initiative des Staates Oklahoma skeptisch, weil sie Auswirkungen auf ihre Ermittlungen befürchten. Die nächste Anhörung ist für den 30. Oktober angesetzt. (ajf)