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01.08.1997 - 

300-Megahertz-Variante wird ausgeliefert

ECC-Cache soll dem Pentium II die Server-Welt erschließen

Neu ist der in Error-Correcting-Code-(ECC-)Ausführung bestückte Second-Level-Cache. Damit soll sich der Pentium II nun auch in Workstations und Servern einsetzen lassen, auf denen unternehmenskritische Anwendungen laufen und Datensicherheit und Zuverlässigkeit eine zentrale Rolle spielen. Intel positioniert den ECC-Pentium-II vor allem für Workgroup-, File- und Print-Server in kleineren und mittleren Unternehmen, auch für den Intranet-Einsatz soll er sich laut Hersteller eignen. Schnellster Intel-Chip ist derzeit der neue 300-Megahertz-Pentium-II, der allerdings vorerst nur ohne ECC-Cache zu haben ist. Er kostet knapp 2000 Dollar. Eine ebenfalls mit ECC-Cache-Bausteinen bestückte High-speed-Variante ist laut Intel-Sprecher Heiner Genzken in absehbarer Zeit zu erwarten. Die aktuelle Version sei vor allem für High-end-Workstations gedacht. Zu den ersten Herstellern, die konkrete Pläne für Server mit Pentium-II-CPUs angekündigt haben, gehört die IBM. Bereits ab Juli wollen die Armonker für ihre PC-Server der Modellreihen "325" und "330" eine Upgrade-Karte anbieten. Diese kostet je nach Taktfrequenz des eingebauten Prozessors (233 oder 266 Megahertz) gut 1725 oder 2070 Dollar, weitere 525 Dollar müssen für eine zusätzlich notwendige Platine investiert werden. Auch die übrigen großen PC-Hersteller planen Pentium-II-Server: Neben Direktanbieter Dell ("Poweredge 4200") und NEC Computer Systems, die bereits Modelle angekündigt haben, werden auch Compaq und Hewlett-Packard dem Vernehmen nach in Kürze entsprechende Geräte präsentieren.