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28.08.2006

ECM - Wertschöpfung aus geschäftlichen Informationen

Fachkonferenz der COMPUTERWOCHE am 7. November 2006 gibt Entscheidungshilfen und Praxistipps.

Mit seinem berühmten Diktum "Information at your fingertips" formulierte Bill Gates einst eine der zentralen Visionen der IT: Alle in Unternehmen anfallenden Informationen über Kunden, Produkte und Geschäftsprozesse sollten zu jeder Zeit für jeden Mitarbeiter zugänglich sein. Viele Firmen sind von diesem Ziel jedoch weit entfernt. Daten lagern in unterschiedlichen Anwendungen sowie Datenbanken und verteilen sich dabei über heterogene Systeme, so dass ein einheitliches Ablegen und die Suche nach Prozess-, Produkt- oder Kundeninformationen oft gar nicht oder nur mit viel Aufwand möglich ist.

Hoffnung auf eine universelle Informationsverwaltung verspricht momentan vor allem Enterprise Content Management (ECM). Es beschreibt eine breite Palette teils etablierter, teils neuer Lösungskonzepte, die den gesamten Lebenszyklus von Geschäftsinformationen adressieren - vom Erfassen, Verwalten, Verteilen und Aufbewahren bis hin zur Unterstützung von Geschäftsprozessen. Als zentrale Komponenten von ECM gelten die elektronische Archivierung, das Dokumenten-Management, Web-Content-Management, Collaboration und neuerdings auch die E-Mail-Archivierung.

Als Haupttreiber der Nachfrage nach Content-Management-Systemen gelten vor allen Dingen auch regulatorische Bestimmungen wie Basel II, GoB (Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung) oder GDPdU (Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen). Aus gutem Grund: Weil Firmen ihren Schriftverkehr zunehmend über E-Mail-Systeme abwickeln, fordern Finanzbehörden immer öfter auch die lückenlose Dokumentation digitaler Geschäftsvorgänge inklusive aller involvierten Datenquellen.

Wie wichtig und umkämpft dieser Markt derzeit ist, zeigen auch die jüngsten Ereignisse in der Anbieterlandschaft. So hat Open Text angekündigt, Hummingbird zu schlucken; IBM legte mit einem Kaufangebot für Filenet nach. Für Anwender dürften dadurch Investitionsentscheidungen nicht einfacher werden. IT- und Business-Entscheider, die auf der Suche nach ihrer richtigen ECM-Strategie sind, sehen sich dabei mit vielfältigen Fragen konfrontiert. Etwa der, wie sich die Effizienz der eigenen Informationsverwaltung optimieren lässt und wie andere Unternehmen dem wachsenden Datenaufkommen sowie den Forderungen nach mehr Transparenz nachkommen. Antworten dazu und zu allen anderen essenziellen Themen rund um ECM erhalten Sie auf der Fachkonferenz "Executive Program ECM" am 7. November 2006 in Frankfurt am Main. Namhafte Experten, Analysten und Anwender schildern in Vorträgen ihre Erfahrungen und geben Praxistipps. Mehr Informationen und Anmeldung unter www.computerwoche.de/ecm.