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12.11.1999 - 

Gütesiegel soll die Spreu vom Weizen trennen

Eco: Deutschen Web-Shops fehlen grundlegende Funktionen

MÜNCHEN (CW) - Der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft, Eco Electronic Commerce Forum, stellt deutschen Web-Shops ein vernichtendes Zeugnis aus. Den meisten der 1000 untersuchten Online-Läden wurde die Note "mangelhaft" erteilt.

Dem Eco-Verband ging es nicht darum, ob die Shops ein Einkaufserlebnis vermitteln. Vielmehr klopfte die Organisation deutsche Web-Shops nach so grundlegenden Dingen ab wie dem Vorhandensein von allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs), Verbraucherschutz und Rechtssicherheit. Doch bei 230 der 1000 Internet-Geschäfte blieb den Kunden der Einblick in die AGBs verwehrt - gültige Kaufverträge lassen sich auf diesen Sites daher erst gar nicht abschließen.

Auch die eigentlich als selbstverständlich zu betrachtende Warenkorbfunktion sparte sich ein Viertel der begutachteten Anbieter. Außerdem setzt die Mehrheit der Web-Shops beim Bezahlen auf das antiquierte Nachnahmeverfahren. 20 von hundert akzeptieren Kreditkarten, und fünf Prozent bieten Lastschrift oder Rechnungen an. Obwohl es mit Secure Electronic Transactions (SET) ein sicheres Verfahren für Kreditkartentransaktionen gibt, offerierte keiner der 1000 Anbieter diese Variante.

Noch schlimmer wiegt die Tatsache, daß 82 Prozent der Online-Läden keine Verschlüsselung von Bestelldaten und anderen Kundeninformationen anbieten. Dabei sind sowohl gängige Browser als auch Web-Server mit einer Verschlüsselungsfunktion ausgestattet.

Noch in diesem Herbst will Eco ein Gütesiegel für Web-Shops ins Leben zu rufen. Damit ausgezeichnete Internet-Geschäfte müssen Mindeststandards bezüglich Rechtssicherheit, Verbraucherschutz sowie Einkaufskomfort erfüllen.

Dem Eco-Verband ging es nicht darum, ob die Shops ein Einkaufserlebnis vermitteln. Vielmehr klopfte die Organisation deutsche Web-Shops nach so grundlegenden Dingen ab wie dem Vorhandensein von allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs), Verbraucherschutz und Rechtssicherheit. Doch bei 230 der 1000 Internet-Geschäfte blieb den Kunden der Einblick in die AGBs verwehrt - gültige Kaufverträge lassen sich auf diesen Sites daher erst gar nicht abschließen.

Auch die eigentlich als selbstverständlich zu betrachtende Warenkorbfunktion sparte sich ein Viertel der begutachteten Anbieter. Außerdem setzt die Mehrheit der Web-Shops beim Bezahlen auf das antiquierte Nachnahmeverfahren. 20 von hundert akzeptieren Kreditkarten, und fünf Prozent bieten Lastschrift oder Rechnungen an. Obwohl es mit Secure Electronic Transactions (SET) ein sicheres Verfahren für Kreditkartentransaktionen gibt, offerierte keiner der 1000 Anbieter diese Variante.

Noch schlimmer wiegt die Tatsache, daß 82 Prozent der Online-Läden keine Verschlüsselung von Bestelldaten und anderen Kundeninformationen anbieten. Dabei sind sowohl gängige Browser als auch Web-Server mit einer Verschlüsselungsfunktion ausgestattet.

Noch in diesem Herbst will Eco ein Gütesiegel für Web-Shops ins Leben zu rufen. Damit ausgezeichnete Internet-Geschäfte müssen Mindeststandards bezüglich Rechtssicherheit, Verbraucherschutz sowie Einkaufskomfort erfüllen.