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03.02.1995

Editorial Frischer Wind in alten Stuben

Es sieht so aus: Die Kommunen erwachen wie einst Dornroeschen. Sie werden allerdings nicht von einem Prinzen gekuesst, sondern eher vom Zahn der Zeit angenagt.

Als Dienstleister sind sie dem Buerger verpflichtet. Die Umkehrung duerfte wohl der Wunschtraum von Buerokraten bleiben.

Nun scheint es verwunderlich, dass gerade kleine Regionen in deutschen Landen den Mief aus ihren Amtsstuben schneller verbannen als so manche mit volleren Kassen gesegnete Grossstadt. Nicht selten warten dort die Einwohner ueber Monate, um Steuerpapiere etc. bearbeitet zu bekommen.

In den Aemtern tuermen sich wohlsortiert die Aktenberge, doch PC- Arbeitsplaetze zeugen nur vereinzelt von moderner Verwaltung. Mit einem "Wir haben kein Geld" schiebt man die Zukunft vorerst auf das Abstellgleis. Aufhalten laesst sie sich dennoch nicht.

Der weise Spruch "...den bestraft das Leben" ist reality, und die Historie beweist, was aus alten Zoepfen und ihren Traegern werden kann.