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06.01.1995

Editorial Von der Hand in den Mund

Insider wollen es wissen: In den ostdeutschen Laendern sind die Leute wieder gut drauf. Beweis: Auch in der Forschung, einer Domaene, die erst einmal Geld verschlingt, sind hervorragende Ergebnisse vorzeigbar. Doch egal, ob Ost oder West, Deutschland wird nur gemeinsam seinen Rueckstand gegenueber der internationalen Konkurrenz aufholen koennen. Und da mahlen die Muehlen noch recht langsam. Die deutsche Industrie scheint eher bestrebt zu sein, ihre noch schwarzen Zahlen ueber die naechsten ein bis zwei Jahre zu retten, als sich eine laengere Zukunft zu sichern. Diese Hand-in- den-Mund-Philosophie komme einem Debakel gleich, kritisieren Akademiker. Damit verschenke das Land nicht nur sein grosses Wissenspotential, sondern hinterlasse den nachwachsenden Generationen ein Manko, das kaum zu kompensieren sein werde. Erste Ansaetze fuer eine neue deutsche Denke sind aber in Sicht: Unternehmen aus Frankfurt an der Oder koennen sich ueber gemeinsame Projekte im Auftrag von Daimler-Benz und Siemens freuen. Bleibt das kein Einzelfall, so ist noch Hoffnung im Lande der Dichter und Denker.