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04.03.2005

EDS gewinnt Großauftrag beim britischen Militär

Das Verteidigungsministerium hat sich für das "Atlas"-Konsortium um EDS entschieden.

Das "Atlas"-Konsortium unter Leitung von EDS - weitere Mitglieder sind Fujitsu Services, EADS, General Dynamics und Logica CMG - hat den Zuschlag für die Modernisierung des britischen Verteidigungsministeriums erhalten. Das Projekt, das auf zehn Jahre und ein Volumen von 4,4 Milliarden Dollar ausge-legt ist, umfasst die erste Phase eines Großauftrags, der in drei Schritten jeweils neu ausge-schrieben wird.

Der gesamte Vorhaben - mit einem Volumen von 7,6 Milliarden Dollar der umfangreichste Outsourcing-Auftrag, den das britische Verteidigungsministerium je vergeben hat - sieht die Konsolidierung der existierenden Netze zu einer zentrale Infrastruktur vor, die den nahtlo-sen Austausch zwischen Hauptquartier, Feldunterstützung und Front sicherstellen soll. Rund 150000 Desktop-PCs und 300000 Nutzer an etwa 2000 Standorten sollen miteinander verbunden werden. Das Ministerium verspricht sich davon Einsparungen in Höhe von 170 Millionen Pfund (umgerechnet 322 Millionen Dollar).

Michael Jordan, CEO und Chairman von EDS, rechnet sich nach dem ersten Etappensieg über den US-amerikanischen Konkurrenten CSC auch für die beiden weiteren Phasen des Großauftrags gute Chancen aus. Eine nicht unwesentliche Rolle spiele dabei, dass EDS seit mehr als vier Jahren mit der Modernisierung der US-amerikanischen Marine beschäftigt sei und damit seine - zum Teil recht unliebsamen - Erfahrungen gemacht habe. "Wir haben aus unseren Fehlern gelernt", räumte EDS-Chef Jordan. Nach zahlreichen Problemen und Pannen, die dem IT-Dienstleister anfänglich hohe Verluste bescherten, hat EDS das Großprojekt mittlerweile im Griff. In diesem Jahr soll der Navy-Deal einen Gewinn von rund 100 Millionen Dollar abwerfen. (sp)