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22.11.2006

EDS reduziert die deutsche Belegschaft

Der IT-Dienstleister sucht 150 bis 200 Mitarbeiter, die freiwillig das Unternehmen verlassen.

EDS bietet den Mitarbeitern zunächst eine Weiterbeschäftigung in einer Transfer- und Qualifizierungsgesellschaft an. Sie soll den Freiwilligen bei der beruflichen Weiterbildung und bei der Jobvermittlung helfen. Mit welchem externen Unternehmen EDS diesbezüglichen zusammenarbeiten wird, ist noch unklar. Alternativ können sich Interessenten für ein individuelles Coaching-Programm entscheiden, bei Bedarf stellt EDS Kontakt zu Partnerfirmen für einen möglichen Jobwechsel her. Die Geschäftsleitung möchte mit diesen Maßnahmen die Belegschaft um drei bis vier Prozent reduzieren, gemessen an der Mitarbeiterzahl vor dem Verkauf des Field-Services an A&O (siehe auch "EDS verkauft Field-Service-Tochter GFS"). Im Zuge des A&O-Deals scheiden bereits 824 deutsche Mitarbeiter aus dem Unternehmen aus.

EDS reagiert damit eigenen Angaben zufolge auf die geänderte Marktnachfrage. Demnach besteht mittlerweile zunehmend Bedarf an industriespezifischen Diensten. Mit einer internen Weiterbildungsinitiative möchte der IT-Dienstleister seine verbleibenden Mitarbeiter besser auf branchenspezifische Services vorbereiten. Dabei konzentriert sich EDS auf Kunden aus den Segmenten Fertigung, Transport, Finanzen, öffentliche Hand und Telekommunikation. Ausdrücklich betonte EDS, künftig dort externe IT-Experten und Consultants mit industriespezifischem Know-how einzustellen, wo man Wissenslücken nicht aus eigener Kraft schließen könne. Man könne sich vorstellen, eine zweistellige Anzahl von Experten zu verpflichten. Verhandlungsführer mit der Mitarbeitervertretung ist Hagen Rickmann, im EDS-Vorstand zuständig für den Betrieb. (jha)

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