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15.02.2002 - 

IT-Dienstleister profitiert vom Outsourcing-Trend

EDS steigert Umsatz und Gewinn

MÜNCHEN (CW) - Electronic Data Systems (EDS) trotzt der allgemeinen Wirtschaftsflaute. Für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2001 hat der texanische IT-Serviceanbieter sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn ein kräftiges Plus ausgewiesen.

Der Trend im Unternehmen, die IT auszulagern, um Kosten zu sparen, hat sich für EDS ausgezahlt. Der IT-Dienstleister erzielte im vierten Quartal seines abgeschlossenen Geschäftsjahres einen Nettogewinn von 405 Millionen Dollar. Das sind 26 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres, in dem der Konzern noch 312 Millionen Dollar verdient hatte. Die Einnahmen konnte EDS im Jahresvergleich von 5,2 Milliarden Dollar um fast 14 Prozent auf 5,91 Milliarden Dollar steigern. Analysten hatten allerdings mit glatten sechs Milliarden Dollar gerechnet.

Für das gesamte Geschäftsjahr ergibt sich auf Basis von 21,5 Milliarden Dollar Umsatz ein Nettogewinn von 1,3 Milliarden Dollar. Im Vorjahr hatte der zweitgrößte IT-Serviceanbieter der Welt nach IBM noch Einnahmen in Höhe von 19,2 Milliarden Dollar und einen Nettoprofit von 1,09 Milliarden Dollar ausgewiesen. Das traditionsreiche Unternehmen konnte eigenen Angaben zufolge in allen Regionen und Bereichen zulegen. Nur die Consulting-Sparte A.T. Kearney musste Umsatzeinbußen von durchschnittlich zwölf Prozent hinnehmen.

Im Laufe des Jahres hat EDS neue Verträge mit einem Volumen von 31,4 Milliarden Dollar abgeschlossen - geringfügig weniger als im Vorjahr (32,6 Milliarden Dollar). Allein im vierten Quartal verzeichnete das Unternehmen Neuabschlüsse im Wert von 10,1 Milliarden Dollar. Eine Prognose zum Umsatz oder zu den im laufenden Quartal erwarteten Neuabschlüssen wollte CEO (Chief Executive Officer) Dick Brown zwar nicht abgeben. Grundsätzlich zeigte sich der Firmenchef jedoch optimistisch, da ein Ende des Outsourcing-Booms nicht in Sicht sei. "Derzeit sind wir genau am richtigen Platz", so Brown.

Auch die Analysten von Gartner sagen dem IT-Services-Markt weitere Steigerungsraten voraus. Ihrer Einschätzung nach wird die Branche in diesem Jahr weltweit 603,4 Milliarden Dollar umsetzen. Bis zum Jahr 2005 sollen es 865,2 Milliarden Dollar sein. (sp)