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16.09.2008

EDS-Übernahme durch HP kostet 25 000 Jobs

Die Hälfte der Stellen streicht das Unternehmen in den USA und dort vor allem in der Verwaltung.

HP-CEO Mark Hurd hat Details zur Integration des für 13,9 Milliarden Dollar übernommenen IT-Dienstleisters EDS genannt. Das fusionierte Unternehmen, das zurzeit weltweit rund 320 000 Mitarbeiter beschäftigt, von denen rund 142 000 von EDS kommen, wird in den nächsten drei Jahren 24 600 Jobs streichen. Im Zuge der Zusammenlegung verliert nahezu jeder 14. HP-Angestellte seine Stelle. Von der um 7,5 Prozent reduzierten Belegschaft erhofft sich HP Einsparungen von 1,8 Milliarden Dollar pro Jahr. Dafür muss der Konzern zunächst einmal tief in die Tasche greifen. Allein im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres stellt das Management 1,7 Milliarden Dollar für die Restrukturierung zur Verfügung. "HP wird den betroffenen Mitarbeitern Abfindungen, Beratung und Jobfindungsangebote zukommen lassen", hieß es in einer Pressemitteilung.

In Europa wird noch verhandelt

Die Kürzungen werden beide Unternehmen gleichermaßen betreffen. Hurd kündigte an, knapp die Hälfte der genannten Stellen in den USA abzubauen. Einschnitte gibt es vornehmlich in Verwaltungsfunktionen, etwa im Finanz-, Rechnungs- und Personalwesen. Weitere Entlassungen werden die einzelnen Länderorganisationen unterschiedlich belasten. HP orientiere sich dabei an den jeweiligen gesetzlichen Gegebenheiten und den Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern, so die offiziellen Angaben. Details zu den Auswirkungen auf deutsche Arbeitnehmer nannte HP nicht. Noch im September werden europäische Arbeitgeber und Arbeitnehmer dazu Verhandlungen aufnehmen. Die Ergebnisse werden den Länderorganisationen mitgeteilt, die dann die Gespräche mit der jeweiligen Mitarbeitervertretung aufnehmen. (jha)