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15.02.2002 - 

Wachstumsmotor Dienstleistungen

EDS verspricht sich viel vom Outsourcing

SAN FRANCISCO (IDG) - Obwohl der konjunkturelle Aufschwung auf sich warten lässt, geht EDS optimistisch ins Jahr 2002. Der Grund ist das Outsourcing-Geschäft, das Wachstumsraten von 20 Prozent und mehr in Aussicht stellt.

Teure und langfristige E-Business-Verträge sind heute nicht mehr zeitgemäß, lautet eine These zum Investitionsverhalten der IT-Anwender in der Rezession und darüber hinaus. Für den texanischen DV-Dienstleister EDS ist das schon wieder Schnee von gestern: Eher handele es sich bei der Kaufzurückhaltung um eine Art "Schlagloch" in der IT-Autobahn als um einen langfristigen Trend, meint John McCain, President der E-Solutions-Division. Zwar habe das Geschäft in den letzten sechs Monaten stagniert, gab der EDS-Manager im Interview mit der CW-Schwesterpublikation "Infoworld" zu, die Zahl der großen Aufträge wachse inzwischen jedoch wieder.

Als Grund für seinen Optimismus nannte McCain neben anderen Faktoren vor allem das wachsende Investitionsvolumen der öffentlichen Hand. Generell stehen große Projekte vor allem dort an, wo es gilt, eine heterogene Umgebung zu vereinheitlichen und zu integrieren. Dabei liegt der Schwerpunkt des eigenen Geschäfts nach Angaben des EDS-Managers weniger im Consulting als vielmehr auf dem operativen Betrieb und dem Hosting.

Auch die Analystin Laurie McCabe von Summit Strategies sieht das Outsourcing vor einem weiteren Wachstumsschritt. IT-Anwender würden inzwischen pragmatischer entscheiden und versuchen, ihre eigenen Kosten, vor allem im Personalbereich, zu senken. Was nicht zu den Kernkompetenzen gehört, wird einer kritischen Prüfung unterzogen. (ajf)