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24.06.1977 - 

Produktionswert auf 6,14 Milliarden Mark gesteigert

EDV dominiert den Büromaschinenmarkt

FRANKFURT (ee) - Schwungvoll ist die deutsche Büromaschinen-Industrie 1976 aus der Talsohle marschiert: Mit einem Produktionswert von 6,14 Milliarden Mark legte die Branche gegenüber den 5,55 Milliarden Mark von 1975 glatte zehn Prozent zu. An der Inlandsversorgung waren die heimischen Produkte allerdings nur mit 1,35 Milliarden Mark oder 27,4 Prozent beteiligt: Den Löwenanteil der 1976 zwischen Watzmann und Sylt abgesetzten Büromaschinen im Wert von 4,9 Milliarden Mark stellten zu fast 40 Prozent Importe aus den EG-Ländern, wie der Verband der Büromaschinenimporteure nachweist.

Die USA sind mit rund 22 Prozent größter Einzellieferant, während Japan, das neben Taiwan als einziges südostasiatisches Land seine Ausfuhr nach Deutschland steigern konnte, mit sieben Prozent an der Inlandsversorgung beteiligt war.

Die dominierende Rolle spielt bei den Büromaschinen-Umsätzen nach wie vor die EDV. Allein 3,5 Milliarden Mark Umsatz - oder 71,5 Prozent aller auf dem bundesdeutschen. Markt angebotenen Büromaschinen - stammten aus dem EDV-Bereich. Der Inlandsmarkt für sämtliche anderen Büromaschinen hatte 1976 ein Volumen von 1,4 Milliarden Mark; rund 25 Prozent dieser Summe entfielen auf elektrische Tisch- und Taschenrechner. Wie der Bundesverband der Büromaschinen-Import- und Vertriebsunternehmen e. V. (BVB) in seiner

Auflistung der Jahresdaten für 1976 feststellt, "beeindruckte erneut die Angebotsentwicklung auf dem Markt für elektronische Tisch- und Taschenrechner": Nach der explosiven Steigerung von 1974 auf 1975 um 275 Prozent auf 6,73 Millionen Stück vermehrte sieh das Angebot 1976 erneut um 21 Prozent auf 8,17 Millionen Tisch- und Taschenrechner. Insgesamt wuchs das Angebot seit 1972 um das Neunzehnfache - doch spiegelt der Umsatzzuwachs von nur 45 Prozent in der gleichen Zeit die Preisentwicklung wieder.