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16.10.1981 - 

Spardat-Treffen

EDV-Doppelentwicklungen vermeiden

WIEN (VWD) - Entwicklungstrends in der Datenverarbeitung war das Generalthema des 11. überregionalen Kontaktleutetreffens der sogenannten Spardat, der Sparkassendatendienstgesellschaft mbH. Es fand am 14. und 15. September im Grazer Kongreßzentrum statt.

Rund 200 Führungskräfte aus dem Sparkassensektor nahmen an diesem Treffen teil. Der Generalsekretär des Sparkassenverbandes, Kommerzienrat Dr. Walter Finger, sprach sich in einem Eröffnungsreferat dafür aus, daß technischen Möglichkeiten im Sparkassensektor noch effizienter als bisher genutzt werden, wobei er besonders auf die Anwendungen von Bildschirmgeräten hinwies. Dr. Peter Bezold, Geschäftsführer der Spardat, betonte, daß EDV-Doppelentwicklungen möglichst vermieden werden sollen. Kooperatives Arbeiten müsse, auch zwischen Spardat und EDV-Selbstanwendern im Sparkassensektor angestrebt werden.

Die Spardat, eine Tochtergesellschaft der Girozentrale und Bank der Österreichischen Sparkassen AG, hat per Mitte 1981 rund 5,8 Millionen Konten der Sparkassenkunden betreut, wovon 44 Prozent online geführt worden sind. Derzeit besteht schon bei rund der Hälfte der Sparkassenkonten die Möglichkeit, direkt zu buchen und abzufragen. Eines der wesentlichsten derzeit laufenden Projekte ist die Umstellung der Sparkassen auf online mit Direktbuchung und -abfragemöglichkeiten. Zum Jahresende werden bereits 46 Sparkassen mit den Rechenzentren in Wien, Graz, Innsbruck und Linz online verbunden sein.

Die Entwicklung der Zukunft werde durch die zunehmende Nutzung von Indoor-Automaten vorerst zur Abhebung von Geld und Abfragung von Kontoständen bestimmt sein. In einer zweiten Stufe werde es auch möglich sein, bei Indoor-Sparkassen-Automaten Kontoauszüge abzurufen und Aufträge zu erteilen.