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22.08.1975

EDV soll neue Verkehrssysteme steuern

MÜNCHEN - Kein Blick ins Jahr 2000, sondern eine Momentaufnahme der Gegenwart: Eine Testfahrt des Transrapid 04 auf einer Versuchsstrecke in München-Allach, - der Eindruck entsteht, dieses mögliche Massenverkehrsmittel der Zukunft sei schon voll im städtischen Verkehrseinsatz. Getrieben von einem Linearmotor, schwebt der Transrapid, durch ein elektromagnetisches System ausbalanciert, mit Höchstgeschwindigkeiten von 200 Stundenkilometern über die Leitschienen der 2,4 Kilometer langen Teststrecke. Transrapid ist eine Entwicklung der "Gesellschaft für elektromagnetische Schnellverkehrssysteme", einer Arbeitsgemeinschaft von Krauss-Maffei AG und Messerschmitt-Bölkow-Blohm, die vom Bundesministerium für Forschung und Technologie gefördert wird.

Prozeßrechner verschiedener Hersteller (darunter Honeywell und Modcomp) werden zur Steuerung und Regelung der Magnetschwebefahrzeuge eingesetzt. de

DÜSSELDORF - 5000 bis 12 000 Personen pro Stunde sollen in von "Linearmotoren" angetriebenen Hängekabinen rund fünf Meter über der Erde auf kreuzungsfreien Fahrbahnen ohne Umsteigen zum gewählten Zielort befördert werden können: Für den vollautomatischen Betrieb des neuen Nahverkehrssystems "H-Bahn", einer Gemeinschaftsentwicklung von Siemens und der Düwag-Waggonfabrik Uerdingen, das zur Zeit auf einer Versuchsstrecke bei Düsseldorf getestet wird (Foto rechts), sorgen Prozeßrechner vom Typ Siemens System 300. Auf allen Stationen installiert, weisen sie die Kabinen ein, lassen sie halten und starten und regeln das Einfädeln in den fließenden Verkehr. Die dazu erforderlichen Informationen über Position und Belegung der "Gondeln" erhalten die Rechner von Lesegeräten an den Strecken.

Das gesamte Streckennetz soll ein Zentralrechner überwachen, der den Tagesrhythmus des Netzes mit allen möglichen Variationen gespeichert hat. de